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Dienstag, 17. Oktober 2017

Rezension ♣ Priestess Dreaming (Yasmine Galenorn)

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Titel: Priestess Dreaming
Autorin: Yasmine Galenorn
Reihe: Schwestern des Mondes, Band 16 | Band 7 | Band 8 | Band 9 | Band 10 | Band 11 | Band 12 | Band 13 | Band 14 | Band 15
Genre: Fantasy
Verlag: Jove / Berkley
Erscheinungsdatum: 30. September 2014
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 336 Seiten
Preis: 5,99€
ISBN: 978-0515154757
Englisch-Level: ●●○







Beschreibung
With the war in Otherworld raging, the Queen of Shadow and Night summons me to her court. Aeval orders me to embark on a hunt through the mists to find an ancient ally she once knew. I must seek out The Merlin and wake him from his long sleep. But Morgaine and Bran are along for the journey, and the pair pose a threat to both me and my quest. Now, surrounded by danger on all sides, I must pray they are allies rather than enemies, as we undertake a perilous search through the labyrinth of time...
Textquelle*


Zum Buch
Die ersten beiden Kapitel beginnen mit ziemlich lustigen Vorfällen, die aber schnell - wie man das gewohnt ist - in einen Kampf ausarten. Kurz darauf passieren gefühlt 100 Dinge gleichzeitig, die neue Handlungsstränge mit sich ziehen. Zum einen scheint es da eine mächtige Hexe zu geben, die Camille und dem restlichen Haushaltsmitgliedern Schaden zufügen möchte und es gilt herauszufinden, wer sie ist und warum sie diese Intentionen hat. Vanzir und Roz haben von ihr eine Schriftrolle gekauft, die nicht das Wohnzimmer festlich dekoriert hat, sondern ein Portal in die Nordlande öffnete und somit allerhand bösartige Kreaturen in Haus und Garten der D'Artigos (und später in ganz Seattle) freiließ. Als wäre das nicht genug Ärger wurde durch das Portal auch Santa Claus beschwört, der nicht so friedlich und gut gestimmt ist wie die Geschichten es vermuten lassen. Die Hauptquest aber ist folgende: Die Hohepriesterin Derisa erscheint kurz darauf im Haus und gibt bekannt, dass einer der ältesten und stärksten Drachen wieder erwacht und gibt Camille, die den Pflichten einer Priesterin der Mondmutter nachkommen muss, auf, den Zauberer zu suchen, der mächtig genug ist, ihn aufzuhalten.

(Achtung, der nächste Abstand ist ein kleiner rant und enthält Spoiler zu vorherigen Bänden)
Kurzes Flashback zum letzten Band: Es herrscht immer noch Krieg in der Anderwelt. Es wurden noch nicht alle Geistsiegel gefunden. Am Ende des letzten Bandes hat unsere kleine Crew einen Gott/Dämon erweckt. Und jetzt soll Camille einer Aufgabe nachgehen, die absolut nichts mit irgendeinem dieser Handlungsstränge zu tun hat? Eine Aufgabe, die die Haupthandlung nicht voranbringen wird, so wie gefühlt die letzten 6 Bände? Spätestens als Chase im Kapitel darauf anruft und die Schwestern eine Horde Pixies bekämpfen soll sank meine Motivation weiterzulesen. Versteht mich nicht falsch, ich mag die Welt und die Charaktere die Yasmine Galenorn erschaffen hat. Sie hat sehr viele Ideen rund um die drei Schwestern und ich bin mir sicher, dass sie die Bücher gut plant und nicht nur die Reihe erweitert, um mehr Geld zu verdienen. Aber: Nach über zehn (fünfzehn (!) um genau zu sein) Bänden ist es ermüdend wenn es in der Haupthandlung kaum voran geht. Dazu kommt, dass ausgerechnet jede der Schwestern eine ach so hohe und spezielle Rolle einnimmt - klar, es bietet interessanten Stoff und ist natürlich interessant aber wirkt nach und nach einfach etwas too much. Außerdem laufen die Bände immer ähnlich ab, oft kommen mir Kämpfe/ Auseinandersetzungen so erzwungen vor. Und warum müssen eigentlich immer die Schwestern Zwischenfälle klären, gibt es keine anderen Gruppen, die da einspringen können? Das alles sind Dinge, die mich schon seit längerem stören und mir immer ein bisschen den Lesespaß nehmen.

Aber zurück zur Handlung: Bevor Camille, begleitet von Morio und Delilah, mit Morgaine, Bran, Arturo und Mordred in die Anderwelt aufbricht (leider erst ab ungefähr der Mitte des Buches) gibt es noch einige Dinge zu klären. Trillian will in die Schattenlande reisen um seinen Blutsbruder zu suchen. Eine gefährliche Reise, die er erst nach langer Diskussion in Begleitung von Roz auf sich nimmt. Außerdem blickt Camille auf ihre Kindheit und Familiensituation zurück. Nebensächlichkeiten wie Weihnachtsbäume kaufen und das Haus festlich zu dekorieren ziehen sich zu sehr in die Länge, auch wenn sie die Familiarität zwischen den Hausbewohnern gut zum Ausdruck bringt und solche ruhigen, normalen Momente immer schön zu lesen sind.
Als sich die ausgewählte Gruppe schließlich auf die Reise in die Anderwelt macht, wird es etwas spannender. Währen der Wanderung auf der Suche nach Merlin müssen sie sich gegen Kreaturen beweisen und einige Geheimnisse werden aufgedeckt. Dass die Handlung zur Abwechslung wieder in der Anderwelt spielt empfand ich als sehr angenehm, da sie eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten bietet und es Neues zu entdecken gibt. Die Kämpfe gegen die Monster langweilten mich aber schnell, da sie nach dem selben Prinzip abliefen und das Team allzu schnell eine Lösung fand. Das machte den Eindruck, als wären die Monster überhaupt nicht gefährlich.

Das größte Problem war für mich wohl Camille. Zum einen waren ihre Kommentare nicht lustig und einfach nur nervig. Ihre Gedanken drehten sich immer wieder um die selben Dinge, allem voran natürlich Sex. Ich verurteile sie nicht dafür, dass sie gerne Sex hat und in ihren Bänden mehr Sexszenen vorkommen. Aber meine Güte, es kommt mir fast schon so vor als bringt Yasmine Galenorn die Sexszenen gerade in Situationen ein, die extrem unpassend sind, nur um zu beweisen, dass Camille so ist. Es gab einfach viele Momente, die mir Camille in diesem Band unsympathischer gemacht haben.

Das Ende, auf das schon seit dem Buchanfang hin gefiebert wurde, war ein Witz. Es war ein schnelles und viel zu einfaches Ende. Nachdem ich das Buch beendet hatte, saß ich da und dachte mir „Das war es? Es ist… nichts… passiert??“ Ich war mit den letzten Bänden der Reihe nicht zufrieden, aber Priestess Dreaming hat mich wirklich enttäuscht. Es gab viele Andeutungen, dies und jenes wird Camille passieren, bla bla bla. Es wäre schön, wenn wirklich mal etwas passieren würde und die Handlung vorankommt. Denn so langsam sinkt meine Motivation, die Reihe bis zum Ende zu lesen.
Ich würde mir beispielsweise wünschen, dass in den nächsten Bänden mehr auf Camilles Ausbildung und Rituale eingegangen wird. Diese erscheinen mir doch noch am interessantesten und bisher wurde kaum darauf eingegangen.


Fazit
Es gibt vieles, was mich an Priestess Dreaming gestört hat. Camille's Persönlichkeit hat mich mehr gestört als üblich. Die größte Enttäuschung ist, dass die Handlung keinen Zentimeter voran kommt. Es fühlt sich an, als würde man sich immer nur im Kreis drehen. Ich hoffe sehr, dass sich das in den folgenden Bänden ändert.


Bewertung
Cover: ●●●●●
Schreibstil: ●●●●●
Idee: ●●●○○
Charaktere: ●●○○○
Spannung: ●●○○○
Handlung: ●●◐○○

Insgesamte Wertung: 3,8 / 10       (gefühlt: 3 / 10)


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Sonntag, 27. August 2017

Rezension ♣ All The Bright Places (Jennifer Niven)

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Titel: All The Bright Places
Deutscher Titel: All die verdammt perfekten Tage
Autorin: Jennifer Niven
Reihe: -
Genre: Contemporary
Verlag: Penguin
Erscheinungsdatum: 08. Januar 2015
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 432
Preis: 8,49€
ISBN: 978-0-14-135703-4
Englisch-Level: ●○○






Beschreibung
Theodore Finch is fascinated by death, and he constantly thinks of ways he might kill himself. But each time, something good, no matter how small, stops him.

Violet Markey lives for the future, counting the days until graduation, when she can escape her Indiana town and her aching grief in the wake of her sister's recent death.

When Finch and Violet meet on the ledge of the bell tower at school, it's unclear who saves whom. And when they pair up on a project to discover the 'natural wonders' of their state, both Finch and Violet make more important discoveries: It's only with Violet that Finch can be himself - a weird, funny, live-out-loud guy who's not such a freak after all. And it's only with Finch that Violet can forget to count away the days and start living them. But as Violet's world grows, Finch's begins to shrink. How far will Violet go to save the boy she has come to love?
Textquelle*


Zum Buch
All The Bright Places erzählt die Geschichte von Theodore Finch und Violet Markey. Beide denken über Selbstmord nach und begegnen sich auf dem Bell Tower ihrer Schule. Finch, der eher ein Außenseiter ist und den alle nur "Freak" nennen, kann Violet davon abhalten, tatsächlich zu springen. Zusätzlich dazu werden sie auch Projektpartner und müssen zusammen Orte in Indiana besuchen und dokumentieren. Dabei kommen sie sich näher, und während sich Violet weiterentwickelt, verliert sich Finch immer mehr.

Finch ist ein Einzelgänger und Außenseiter. Er lebt mit seiner Mutter und zwei Schwestern. Sein Vater hat ihn früher misshandelt wenn er getrunken hat und lebt mittlerweile mit einer neuen, jüngeren Frau und deren gemeinsamen Sohn zusammen. Finch's Familienverhältnisse sind also nicht gerade optimal, zumal sich keiner wirklich um ihn sorgt. Es wird im Buch nicht explizit gesagt, aber als Leser hat man den Eindruck, dass er an Depression, einer bipolaren Störung, oder ähnliches leidet. Er sucht nach vielen Fakten über Selbstmorde, er schläft nicht, er schlüpft in verschiedene Persönlichkeiten wie beispielsweise Nerd Finch, Athlet Finch, etc. Trotzdem hat er eine sehr extrovertierte Persönlichkeit und probiert vieles aus. Im Umgang mit Violet ist er sehr positiv und unterstützend.

Violet ist ein hübsches und recht populäres Mädchen. Doch auch sie hat Lasten zu tragen. Ihre Schwester starb bei einem Autounfall, während Violet überlebte. Sie fühlt sich schuldig und versucht ihre Schwester am Leben zu erhalten, indem sie sich ihr anpasst. Sie lebt in sehr guten Familienverhältnissen, doch alle fassen sie wie mit Samthandschuhen an. Sie ist eher verschlossen und zweifelt an sich, reagiert aber auch abweisend. Vor dem Unfall hatten die beiden Schwestern einen Blog und Violet liebte das Schreiben. Aber jetzt bekommt sie einfach nichts auf die Reihe und sieht auch keinen Sinn mehr, auf ihr Lieblingscollege zu gehen. Überhaupt kann und will sie an eine Zukunft nicht denken.

Die Beziehung zwischen den beiden lässt sich mit "insta-love" ganz gut beschreiben. Am Anfang will Violet nichts mit Finch zu tun haben, aber nachdem sie die ersten Orte besuchen und sich einander anvertrauen (Dabei hatte ich das Gefühl, dass Finch etwas obsessed mit Violet ist und sie mehr oder weniger dazu drängt, ihm alles zu erzählen) kommen sie sich näher und von dem einen zum anderen Kapitel sind sie plötzlich in einer Beziehung. Weiterhin kam es mir so vor, als hätte die Autorin den Charakteren diese schlimmen Hintergrundgeschichten nur geschrieben, damit die Handlung extra tragisch und dramatisch ist. Es wirkte auf mich einfach zu gekünstelt. Mit beiden Hauptcharakteren wurde ich auch nicht richtig warm. Ich mochte sie zwar schon, aber irgendwas hat mich dann doch immer gestört. Die Nebencharaktere blieben schwach ausgebaut und klischeehaft, auch die Erwachsenen waren nur wenig hilfreich. Das Ende konnte mich ebenfalls nicht ganz zufriendenstellen, ich kann aber nachvollziehen, warum die Autorin diesen Ausgang gewählt hat.


Fazit
All The Bright Places war ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe. Vielleicht habe ich mir von dem ganzen Hype auch zu viel versprochen, mich haben besonders die Charaktere und ihre Beziehungen untereinander enttäuscht. Mehr Tiefgang und ein etwas schnelleres Pacing hätte der Story gut getan. Inspirierend fand ich allerdings das Erkunden von Orten und was Finch und Violet dabei erlebt haben. Das Buch war nicht schlecht, konnte mich aber leider nicht in den Bann ziehen.


Bewertung
Cover: ●●●●○
Schreibstil: ●●●●○
Idee: ●●●●○
Charaktere: ●●◐○○
Spannung: ●●◐○○
Handlung: ●●●○○

Insgesamte Wertung: 6,4 / 10       (gefühlt: 6 / 10)


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Zum Buch
Zur Autorin

 *Bild- und Textquelle: https://www.penguin.co.uk/books/275029/all-the-bright-places/

Montag, 24. Juli 2017

Rezension ♣ Crimson Veil (Yasmine Galenorn)

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Titel: Crimson Veil 
Autor: Yasmine Galenorn 
Reihe: Schwestern des Mondes, Band 15 | Band 7 | Band 8 | Band 9 | Band 10 | Band 11 | Band 12 | Band 13 | Band 14 
Genre: Fantasy 
Verlag: Jove/ Berkley 
Erscheinungsdatum: 28. Januar 2014 
Format: Taschenbuch 
Seitenzahl: 287 Seiten 
Preis: 5,99€ 
ISBN: 978-0-515-15283-8


Beschreibung
It's been a long and devastating week. Back in Otherworld, war has decimated the elfin city of Elqaneve, our father has gone missing, and Shadow Wing has managed to obtain another spirit seal. On the home front, somebody burned down my bar--the Wayfarer--killing eight people, including a friend.
To make matters worse, we still haven't found a way to stop Lowestar Radcliff--the daemon in charge of a supernatural corporate power grab. He's attempting to awaken Suvika, the lord of vice and corrupt businessmen, and we have to stop him. Our enemies are closing in on all sides, and this time, there's no place to hide...
Textquelle*
  
Zum Buch
Crimson Veil knüpft an die Ereignisse des Vorgängers an. Doch bevor die drei Schwestern und ihre Verbündeten den Fall um die Vermissten wieder aufnehmen, passieren in kürzester Zeit sehr merkwürde Dinge, die anscheinend in Verbindung stehen. Erst wird Menolly in einen Unfall verwickelt, bei dem die zweite Person urplötzlich verschwindet. Kurze Zeit später trifft sie sich mit Roman in einem Vampirclub. Die Eigentümerin offenbart ihnen, dass sie - wie Menolly im letzten Band - seit einigen Tagen Drohanrufe erhält. In der Nacht steht der Club in Flammen und die D'Artigo Schwestern finden heraus, dass es sich nicht um eine simple Brandstiftung, sondern um Flammenfeen handelt, die es nun zu besiegen gilt.

Es treten außerdem zwei neue Charaktere auf die Bildfläche. Zum einen ist das der menschliche Cousin der Schwestern, Daniel. Der hat es allerdings faustdick hinter den Ohren. Man kann ihm nicht genau trauen, er scheint zwar kriminell, aber auch sehr hilfreich zu sein. Ich bin schon gespannt darauf, was für eine Rolle er in Zukunft einnehmen wird. Als zweiten Charakter hätten wir den Freund der vermissten Violet, Tanne Baum (ja, das ist sein richtiger Name - ich finde es auch komisch). Er ist ein Zauberer aus dem Schwarzwald, mächtiger als er auf dem ersten Blick scheint. Er hilft unserer kleinen Crew auf der Suche nach den Vermissten - das ist sozusagen die Hauptquest des Bandes.

Ungefähr die erste Hälfte wusste ich nicht, was der Hauptplot des Bandes sein soll. Mir kam es vor, als würde nichts wichtiges passieren. Als gäbe es absolut keinen Fortschritt, nur Nebensächlichkeiten. Überhaupt ist es frustrierend, wie die Hauptstory - das Finden der Geistsiegel und der Kampf gegen Schattenschwinge - nur eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint. Das Einführen von noch mehr Charakteren und Gegnern zieht alles nur unnötig in die Länge und bringt die Geschichte nur wenig vorran. Auch hat mich die Art wie Menolly mit ihren Gefühlen anderen gegenüber umgeht gestört. Es gibt auch einige Kapitel in denen es zwischen ihr und Nerissa urplötzlich kriselt - obwohl es dafür keinen Grund gab. Allgemein gibt es nur wenig Fortschritt, sowohl in der Handlung als auch in der Charakterentwicklung.

Fazit
Obwohl die neuen Charaktere definitiv interessante neue Möglichkeiten bieten und ich die Charaktere, die Yasmine Galenorn erschaffen hat, allgemein faszinierend finde, überwiegt dennoch das Negative. Erst als die Befreiungsaktion begann und die Spannung einsetzte, entstand bei mir das Verlangen, weiterzulesen. Die erste Hälfte zog sich leider für meinen Geschmack zu sehr in die Länge und wirkte etwas unstrukturiert.

Bewertung

Cover: ●●
Schreibstil: ●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 5,6 / 10     (gefühlt: 4,5 / 10)


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Über die Autorin
Über das Buch
Über die Buchreihe
Auf deutsch erschienene Bücher

 *Bild- und Textquelle: http://galenorn.com/book/crimson-veil/

Sonntag, 27. September 2015

Rezension ♣ Before I Wake (Rachel Vincent)

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*Bildquelle

 Titel: Before I Wake
 Deutscher Titel: -
 Autorin: Rachel Vincent
 Reihe: Soul Screamers, Band 6 | Band 1 | Band 2 | Band 3 | Band 4 | Band 5
 Genre: Urban Fantasy / Paranormal
 Verlag: Harlequin / Mira Ink
 Erscheinungsdatum: 06. Juli 2012
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 352 Seiten
 Preis: 10,28€
 ISBN: 978-1848451193



Beschreibung:
Covering up her own murder was one thing, but faking life is much harder than Kaylee Cavanaugh expected. After weeks spent "recovering," she's back in school, fighting to stay visible to the human world, struggling to fit in with her friends and planning time alone with her new reaper boyfriend.
But to earn her keep in the human world, Kaylee must reclaim stolen souls, and when her first assignment brings her face-to-face with an old foe, she knows the game has changed. Her immortal status won't keep her safe. And this time Kaylee isn't just gambling with her own life….
Textquelle: Rückentext

Deutsche Beschreibung:
Ihren eigenen Mord zu verschleiern ist eine Sache, aber zu täuschen, am Leben zu sein, ist sehr viel schwieriger als Kaylee Cavanaugh es erwarted hat. Nach Wochen der Erholung geht sie wieder zur Schule, kämpft darum, in der menschlichen Welt sichtbar zu bleiben, hat Probleme sich an ihre Freunde anzupassen und plant ihre Zeit mit ihrem neuen festen Freund.
Aber um in der emnschlichen Welt zu bleiben, muss Kaylee gestohlene Seelen wiedergewinnen, und als sie bei ihrem ersten Auftrag einen alten Bekannten wiedertrifft, weiß sie, dass das Blatt sich gewendet hat. Ihr unsterblicher Zustand wird sie nicht für immer sicher halten. Und diesmal spielt Kaylee nicht nur mit ihrem eigenen Leben...
Textquelle: freie Übersetzung

Zum Buch:
Diese Reihe frustriert mich. Vom ersten Buch an mochte ich die Thematik, die Handlung hat mich positiv überrascht. Aber seit Sabine aufgekreutzt ist, wird die Reihe von Buch zu Buch schlechter. Fast alle Charaktere sind so nervig. Ich habe bei diesem Band sogar einen ganzen Monat gebraucht, bis ich ihn beendet konnte.
Ich mochte es immer, wenn alle zusammenkamen und gegen die Bösewichte gekämpft haben, aber mittlerweile sind alle so zerstritten, das funktioniert gar nicht mehr als richtiges Team.
Tatsächlich gab es so einige Dinge, die mich beim Lesen gestört haben:

- Ich mag die Beziehung zwischen Kaylee und Todd, aber es war einfach viel zu viel "Du bist die Liebe meines Lebens, ich möchte mein Leben nach dem Tod nur mit dir verbringen, du bist die einzige Person mit der ich mich lebendig fühle und wenn du nicht bei mir bist fühle ich mich leer und alles scheint sinnlos" - muss das wirklich sein? Was mich am meisten gestört hat, waren einfach die vielen Wiederholungen und das die Liebesgeschichte mehr Platz eingenommen hat als die tatsächlich Handlung, und sowas kann ich absolut nicht ausstehen. Auch verstehe ich noch nicht ganz, wie diese plötzliche Liebe zwischen den beiden entstanden ist und wie beide überhaupt keien Gefühle mehr für Nash oder Addy haben.

- Nash ist ein totales Arschloch - Klar, er ist verletzt, jeder wäre das. Aber er macht Kaylee Vorwürfe, weil sie ihn für ihren 'Mord' verleumdet hat, obwohl sie keine andere Wahl hatte und jeder an ihrer Stelle das selbe getan hätte. Dann sagt er immer wieder, dass er immer noch in Kaylee verliebt ist, schläft aber auch mit Sabine (Ich verstehe immer noch nicht, was er an ihr mag?) - er kann sich nicht zwischen Kaylee und Sabine entscheiden, aber ist sauer auf Kaylee, weil sie sich für einen der Brüder entschieden hat? Um ehrlich zu sein, mochte ich ihn und Kaylee als Paar, aber auch nur am Anfang. Dann hat er angefangen zu lügen und Kaylee immer wieder zu verletzen. Er hat schlimme Dinge getan aber bringt Kaylee dazu, sich schlecht zu fühlen, weil sie ihn verlassen hat. Meiner Meinung nach ist es besser, dass zwischen den beiden Schluss ist. Ihre Persönlichkeiten sind zu verschiedene und sie passen einfach nicht richtig zusammen.

- Sabine und Sophie sind wie immer zickig, ignorant und allgemein unausstehlich.

- Kaylee stellt sich immer als Opfer hin. Auf der einen Seite möchte sie jeden beschützen und fühlt sich für alles verantwortlich, nimmt aber auch keine Hilfe von anderen an und jammert die ganze Zeit rum. Es ist unglaublich nervig. Die ganze Reihe über ist sie keine starke Heldenrolle sondern das genaue Gegenteil. Und ich sage damit nicht, dass weibliche Charaktere nicht schwach sein können, natürlich können sie das, aber wenn man das Böse bekämpfen will, muss man mit dem Jammern aufhören und anfangen Mut zu zeigen.

- Alle Erwachsene sind keine große Hilfe und lassen ihre Kinder tun und lassen, was sie vorhaben, auch wenn es noch so gefährlich ist - auch wenn es für das Young Adult Genre üblich ist, ich finde es unglaublich unlogisch und es stört mich einfach.

- Die Erzählweise geht so langsam vorran und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass nichts passiert. Erst am Ende, aber da passiert dann auch alles auf einmal. Viele Situationen sind vorhersehbar und so unlogisch, ich musste teilweise meine Augen verdrehen und laut aufstöhnen.

FAZIT
Möchte ich überhaupt irgendwas an dem Buch? Wahrscheinlich schon. Die Handlung an sich ist nicht gerade uninteressant und die Bösewichte sind gut darin, böse zu sein. Außerdem gibt es einige Wendungen und Witze, die ich mochte. Aber allgemein überschatten einfach die Dinge, die ich nervig fand die Dinge, die mir gefallen haben. Eigentlich schade, denn wenn die Charaktere nicht so einseitig wären, würden mir die Bücher garantiert viel besser gefallen. 

Bewertung:  
Cover: ●●
Schreibstil: ●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 5,2 / 10     (gefühlt: 4,5 / 10)


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Sonntag, 11. Januar 2015

Rezension ♣ The Maze Runner (James Dashner)

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 Titel: The Maze Runner
 Autor: James Dashner
 Reihe: Band 1; Trilogie | 
 Genre: Dystrophie
 Verlag: randomhouse/ Delacorte Press
 Erscheinungsdatum: 06. Oktober 2009
 Format: Hardcover
 Seitenzahl: 374 Seiten
 Preis: 13,46€
 ISBN:  978-0385737944



Beschreibung:
If you ain’t scared, you ain’t human. 
When Thomas wakes up in the lift, the only thing he can remember is his name. He’s surrounded by strangers—boys whose memories are also gone. 
Nice to meet ya, shank. Welcome to the Glade.
Outside the towering stone walls that surround the Glade is a limitless, ever-changing maze. It’s the only way out—and no one’s ever made it through alive.
Everything is going to change.
Then a girl arrives. The first girl ever. And the message she delivers is terrifying.
Remember. Survive. Run.

Zum Buch:
Schon nach den ersten Seiten hat mich The Maze Runner in seinen Bann gezogen. Alles beginnt mit der Ankunft von Thomas, der keine Erinnerungen an sein früheres Leben hat. So ergeht es auch allen anderen Jungs die im Glade leben. Der Platz auf dem sie sich ein Leben aufgebaut haben ist umgeben von einem Labyrinth, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt - trotzdem versuchen sie tagtäglich einen zu finden. 
Als Leser weiß man immer nur so viel wie Thomas selbst und so viel ist das nicht. Für eine lange Zeit tappt man im Dunkeln und weiß rein gar nicht über diesen Ort oder das Leben dort. Das kann für den ein oder anderen langatmig sein. Bei mir hat es die Neugier geweckt und ich wollte unbedingt herausfinden was es alles auf sich hat. Als sich unnormale Ereignisse stapeln und Thomas schließlich in das Labyrinth geht, steigt die Spannung rassant an. Ab diesen Punkt hat mich das Buch gefesselt. Es war unglaublich spannend die restliche Geschichte zu verfolgen.

Gefallen hat mir besonders die Umgangssprache der Gladers. Am Anfang weiß man noch gar nichts damit anzufangen aber Stück für Stück lernt man die Bedeutung der Begriffe kennen. Allgemein mochte ich den Schreibstil des Autors. Der Sarkasmus hat mich auch des öfteren zum Lachen gebracht.
Die Charaktere sind ein bisschen stereotypisch, das hat mich allerdings nicht davon abgehalten sie in mein Herz zu schließen. Nur die Beziehung von Thomas und Theresa war für mich nicht ganz logisch. Ich verstehe, dass sie eine bestimmte Bindung zueinander haben aber was genau sollte da jetzt zum Ausdruck kommen? Ich hoffe einfach mal darauf, dass ihre Beziehung im nächsten Teil etwas tiefgründiger beleuchtet wird ohne dass es besonders kitschig wird.

FAZIT
The Maze Runner ist aufgrund der Spannung und interessanten Geschichte sehr schnell zu lesen. Die Charaktere sind sympathisch und das Ende ist zufriedenstellend und macht auf jeden Fall Lust auf den zweiten Band.

Bewertung:  
Cover: ●●●●
Schreibstil: ●●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 9,2 / 10


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Mittwoch, 12. März 2014

Rezension ♣ Bone Key (Keith R. A. DeCandido)

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 Titel: Supernatural: Bone Key
 Autor: Keith R. A. DeCandido
 Reihe: /
 Genre: Urban Fantasy / Mystery
 Verlag: Harper Collins
 Erscheinungsdatum: 26. August 2008
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 304 Seiten
 Preis: $7.99 / 5,56€
 ISBN: 978-0-06-143503-4



Beschreibung:
Sam und Dean werden nach Key West, Florida, geleitet, der Heimat von Hemingway, Hurrikanes und einer ganzen Menge Dämonen. Die tropische Stadt hat so viele Ghule auf freiem Fuß, dass seit langem Geistertouren zum Verkaufsschlager gehören. Aber die Touren gibt es nicht mehr seitdem einer der Führer, anscheinend durch einen Herzinfakt, tot aufgefunden wurde... sein Gesicht wie zum Schrei eingefroren. Niemand weiß, was er sah, aber die Winchester Brüder werden es rausfinden.
Bald schon stehen sie Angesicht zu Angesicht mit den Geistern der berüchtigsten Bewohnern der Insel, Dämonen mit einer versteckten Absicht und einer geheimnisvollen, alten Macht, die auf der Suche nach Rache ist. Es liegt an Sam und Dean, die Bürger von Key West zu retten... bevor die schöne Insel auf nichts weiter als ein Haufen Knochen reduziert wird.

Zum Buch:
Ich habe eine Zeit lang gebraucht, um richtig in Bone Key hereinzufinden, was möglicherweise auch daran lag, dass ich es nicht gewohnt bin, englisch zu lesen. Ich hatte anfangs meine Zweifel, ob mir das Buch gefallen würde, denn alles ging nur sehr langsam vorran. Bis Dean und Sam überhaupt in Key West ankommen und mit den Ermittlungen anfangen, vergeht schon einige Zeit. Dazu kam, dass der ständige Perspektivenwechsel den Lesefluss hemmte. In dem einen Kapitel ist man mit Dean und Sam unterwegs, das nächste Kapitel zeigt die Geschichte eines Opfers. Die Vorgeschichte zu den "Morden" war zwar nicht uninteressant, aber immer wieder zu sehen, wie Menschen sterben (und sei es auf noch so viele Arten) wird mit der Zeit langweilig.
So dauert es bis zur Hälfte des Buches, bis man weiß, mit was bzw. wem man es zu tun hat. Und hier begann für mich erst die eigentliche Spannung.

Das Thema allgemein finde ich gut und interessant umgesetzt. Mir gefielen die einzelnen Handlungen zu den Geistern und die ganzen restlichen Seiten, in denen die Winchester Brüder gegen den Ursprung des ganzen Chaos vorgehen, konnten mich packen. Auch waren die Charaktere ziemlich nah an der Serie dran, worüber ich echt glücklich bin.

FAZIT
Im Endeffekt bin ich doch froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es erinnert mich an die guten alten Supernatural Folgen und die ganze Handlung rund um die Geister passt super. Je fortgeschrittener die handlung, desto spannender wurde es und ich wollte einfach nur noch wissen, wie es ausgeht, so dass ich nicht mit lesen aufhören konnte.

Zum Englisch:
Bone Key war mein zweites Buch, dass ich auf englisch gelesen habe. Obwohl ich am Anfang kleine Probleme damit hatte, bin ich im Laufe des Lesens immer besser und schneller vorrangekommen. Das Englisch selbst ist an und für sich einfach, hat aber auch seine fremden und schwierigen Wörter. Die habe ich aber meistens überlesen und nur die nachgeschlagen, die öfters vorkamen oder wirklich von bedeutung waren. Das meiste kann man sich allerdings aus dem Kontext erschließen.

Sonstiges:
Insgesamt gibt es 12 Supernatural Novels, die voneinander unabhängig sind.

Bewertung: 
Cover: ●● 
Schreibstil: ●●●
Idee: ●●○   
Charaktere: ●●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 7,4 / 10

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