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Sonntag, 27. August 2017

Rezension ♣ All The Bright Places (Jennifer Niven)

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Titel: All The Bright Places
Deutscher Titel: All die verdammt perfekten Tage
Autorin: Jennifer Niven
Reihe: -
Genre: Contemporary
Verlag: Penguin
Erscheinungsdatum: 08. Januar 2015
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 432
Preis: 8,49€
ISBN: 978-0-14-135703-4
Englisch-Level: ●○○






Beschreibung
Theodore Finch is fascinated by death, and he constantly thinks of ways he might kill himself. But each time, something good, no matter how small, stops him.

Violet Markey lives for the future, counting the days until graduation, when she can escape her Indiana town and her aching grief in the wake of her sister's recent death.

When Finch and Violet meet on the ledge of the bell tower at school, it's unclear who saves whom. And when they pair up on a project to discover the 'natural wonders' of their state, both Finch and Violet make more important discoveries: It's only with Violet that Finch can be himself - a weird, funny, live-out-loud guy who's not such a freak after all. And it's only with Finch that Violet can forget to count away the days and start living them. But as Violet's world grows, Finch's begins to shrink. How far will Violet go to save the boy she has come to love?
Textquelle*


Zum Buch
All The Bright Places erzählt die Geschichte von Theodore Finch und Violet Markey. Beide denken über Selbstmord nach und begegnen sich auf dem Bell Tower ihrer Schule. Finch, der eher ein Außenseiter ist und den alle nur "Freak" nennen, kann Violet davon abhalten, tatsächlich zu springen. Zusätzlich dazu werden sie auch Projektpartner und müssen zusammen Orte in Indiana besuchen und dokumentieren. Dabei kommen sie sich näher, und während sich Violet weiterentwickelt, verliert sich Finch immer mehr.

Finch ist ein Einzelgänger und Außenseiter. Er lebt mit seiner Mutter und zwei Schwestern. Sein Vater hat ihn früher misshandelt wenn er getrunken hat und lebt mittlerweile mit einer neuen, jüngeren Frau und deren gemeinsamen Sohn zusammen. Finch's Familienverhältnisse sind also nicht gerade optimal, zumal sich keiner wirklich um ihn sorgt. Es wird im Buch nicht explizit gesagt, aber als Leser hat man den Eindruck, dass er an Depression, einer bipolaren Störung, oder ähnliches leidet. Er sucht nach vielen Fakten über Selbstmorde, er schläft nicht, er schlüpft in verschiedene Persönlichkeiten wie beispielsweise Nerd Finch, Athlet Finch, etc. Trotzdem hat er eine sehr extrovertierte Persönlichkeit und probiert vieles aus. Im Umgang mit Violet ist er sehr positiv und unterstützend.

Violet ist ein hübsches und recht populäres Mädchen. Doch auch sie hat Lasten zu tragen. Ihre Schwester starb bei einem Autounfall, während Violet überlebte. Sie fühlt sich schuldig und versucht ihre Schwester am Leben zu erhalten, indem sie sich ihr anpasst. Sie lebt in sehr guten Familienverhältnissen, doch alle fassen sie wie mit Samthandschuhen an. Sie ist eher verschlossen und zweifelt an sich, reagiert aber auch abweisend. Vor dem Unfall hatten die beiden Schwestern einen Blog und Violet liebte das Schreiben. Aber jetzt bekommt sie einfach nichts auf die Reihe und sieht auch keinen Sinn mehr, auf ihr Lieblingscollege zu gehen. Überhaupt kann und will sie an eine Zukunft nicht denken.

Die Beziehung zwischen den beiden lässt sich mit "insta-love" ganz gut beschreiben. Am Anfang will Violet nichts mit Finch zu tun haben, aber nachdem sie die ersten Orte besuchen und sich einander anvertrauen (Dabei hatte ich das Gefühl, dass Finch etwas obsessed mit Violet ist und sie mehr oder weniger dazu drängt, ihm alles zu erzählen) kommen sie sich näher und von dem einen zum anderen Kapitel sind sie plötzlich in einer Beziehung. Weiterhin kam es mir so vor, als hätte die Autorin den Charakteren diese schlimmen Hintergrundgeschichten nur geschrieben, damit die Handlung extra tragisch und dramatisch ist. Es wirkte auf mich einfach zu gekünstelt. Mit beiden Hauptcharakteren wurde ich auch nicht richtig warm. Ich mochte sie zwar schon, aber irgendwas hat mich dann doch immer gestört. Die Nebencharaktere blieben schwach ausgebaut und klischeehaft, auch die Erwachsenen waren nur wenig hilfreich. Das Ende konnte mich ebenfalls nicht ganz zufriendenstellen, ich kann aber nachvollziehen, warum die Autorin diesen Ausgang gewählt hat.


Fazit
All The Bright Places war ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe. Vielleicht habe ich mir von dem ganzen Hype auch zu viel versprochen, mich haben besonders die Charaktere und ihre Beziehungen untereinander enttäuscht. Mehr Tiefgang und ein etwas schnelleres Pacing hätte der Story gut getan. Inspirierend fand ich allerdings das Erkunden von Orten und was Finch und Violet dabei erlebt haben. Das Buch war nicht schlecht, konnte mich aber leider nicht in den Bann ziehen.


Bewertung
Cover: ●●●●○
Schreibstil: ●●●●○
Idee: ●●●●○
Charaktere: ●●◐○○
Spannung: ●●◐○○
Handlung: ●●●○○

Insgesamte Wertung: 6,4 / 10       (gefühlt: 6 / 10)


Mehr Infos
Zum Buch
Zur Autorin

 *Bild- und Textquelle: https://www.penguin.co.uk/books/275029/all-the-bright-places/

Samstag, 19. November 2016

Rezension ♣ Für jede Lösung ein Problem (Kerstin Gier)



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 Titel: Für jede Lösung ein Problem
 Autor: Kerstin Gier
 Reihe: -
 Genre: Humor, Contemporary, Chick-Lit
 Verlag: Bastei Lübbe
 Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2006
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 300 Seiten
 Preis: 9,90€
 ISBN: 978-3404156146



Beschreibung:
Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka - und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!
Textquelle**

Zum Buch:
Gerda, bevorzugt Gerri genannt, ist dreißig, Schriftstellerin von Heftromanen und die jüngste von vier Schwestern. Von ihrer Familie wird ihr vorgeworfen, keinen 'anständigen' Job zu haben -  ihre Eltern schämen sich regelrecht dafür - und warum sie den einen Ex-Freund denn nicht behalten hätte, schließlich tickt die biologische Uhr.
Gerri's Leben läuft nicht gerade wie in einem ihrer Liebesromane, und als es auch noch beim Verlag kriselt, beschließt sie, der Sache ein Ende zu bereiten. Wie alles in ihrem Leben plant sie auch ihren Selbstmord ganz genau durch. Die Abschiedsbriefe sind losgeschickt, die Wohnung gekündigt, das Testament geschrieben. Nur der Selbstmord an sich, mit Schlaftabletten und Vodka, klappt unter unvorhersehbaren Umständen nicht.

Auf ihre Abschiedbriefe reagiert nicht jeder wie ihre beste Freundin Charly, die glücklich darüber ist, dass Gerri noch lebt, sie bei sich aufnimmt und ihr seelisch und moralisch beisteht. Gerri's Mutter dagegen ist stinksauer und wirft ihr vor, die ganze Familie beschämt zu haben. Und so muss Gerri den restlichen Tag die eingehenden Telefonate annehmen und erklären, warum sie nun doch noch lebt.
Auch die nächsten Tage werden nicht leichter. Unsere Protagonistin darf sich mit Liebes-, Familien- und Arbeitsdrama herumschlagen und plötzlich verläuft Gerri's eigenes Leben so dramatisch wie in ihren Romanen.

Kerstin Gier schafft es das Thema Selbstmord amüsant darzustellen, ohne die Ernsthaftigkeit der Thematik zu verletzen. Der Charakterkreis ist überschaubar, dafür aber unglaublich gut ausgearbeitet. Schnell entwickelt man beim Lesen eine Abneigung gegen oder eine Zuneigung zu gewissen Charakteren, vielleicht gerade deshalb weil man sie so gut auf Leute, die man kennt, beziehen kann.
Der Schreibstil ist gewohnt locker, leicht und schnell zu lesen. Die Handlung geht zügig vorran und man fiebert mit Gerri mit. Auch der Humor ist definitiv ein Pluspunkt.

FAZIT
Mich hat Für jede Lösung ein Problem sehr oft zum Lachen und Schmunzeln gebracht. Ich mochte Gerri als Charakter sehr und es war schön, sie durch ihren etwas absurden Alltag zu begleiten. Auch der Spannungsbogen ließ nicht nach, da man schon gerne wissen möchte, wie alles am Ende ausgeht. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten.

Bewertung:   
Cover: ●●
Schreibstil: ●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 7,6 / 10     (gefühlt: 8 / 10)


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Über die Autorin

Donnerstag, 30. Juli 2015

Rezension ♣ The DUFF (Kody Keplinger)


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Bildquelle*
 Titel: The Duff
 Deutscher Titel: Von Wegen Liebe
 Autorin: Kody Keplinger
 Reihe: -
 Genre: Contemporary
 Verlag: Little Brown / Poppy
 Erscheinungsdatum: 07. Juni 2011
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 304 Seiten
 Preis: 7,51€
 ISBN: 978-0316084246



Beschreibung:
Seventeen-year-old Bianca Piper knows she's not the hottest girl at school, but when school jock and man-slut Wesley casually refers to her as a DUFF - designated ugly fat friend - the gloves are off! But then before she knows it, Bianca finds herself in a secret enemies-with-benefits relationship with Wesley.
If there's a thin line between love and hate then Bianca has crossed it. She just never thought she was capable of breaking anyone's heart.
Textquelle: Rückentext

Deutsche Beschreibung:
Die siebzehnjährige Bianca Piper weiß, dass sie nicht das heißeste Mädchen an der Schule ist, aber als Wesley, Sportskanone und männliche Schlampe, sie als DUFF bezeichnet - die unattraktive, fette Freundin - sieht Bianca rot! Doch bevor sie es bemerkt befindet sich Bianca in einer Feinde-mit-Vorzügen Beziehung mit Wesley.
Wenn es eine dünne Linie zwischen Liebe und Hass gibt hat Bianca sie überquert. Sie hat nie daran gedacht, dass sie jemanden das Herz brechen könnte.
Textquelle: freie Übersetzung

Zum Buch:
Ich kann verstehen warum manche dieses Buch nicht mögen. Es hat deine Schwachpunkte. Nichtsdestotrotz habe ich es genossen, dieses Buch zu lesen und es hat meine Leseflaute zurückgedrängt.

Die Geschichte handelt von Bianca Piper, eine siebzehnjährige Highschoolschülerin. Sie ist zynisch, bitter, sarkastisch und es ist ihr egal was jeder über sie denkt. Sie ist sich selbst treu und weiß genau, was sie im Leben erreichen will. Für ihr Alter ist ihr Denken sehr erwachsen. 
Eines Abends feiert sie mit ihren Freundinnen Jessica und Casey - naja, ihre Freundinnen feiern, Bianca sitzt an der Bar und will nach Hause - als Wesley Rush, Frauenheld und arrogantes Arschloch, sie "Duff" nennt: die unattraktive, fette Freundin. Dafür schüttet Biance ihm ihren Drink ins Gesicht und eine Feinde-mit-gewissen-Vorzügen Beziehung fängt langsam zwischen den beiden an zu wachsen...

Ich würde empfehlen, mit so wenig Wissen wie möglich an das Buch heran zu gehen, sonst könnte es euch langweilen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die mehr-oder-weniger-existierende Beziehung zwischen Bianca und Wesley. Es kann garantiert jeder erahnen wie es ausgeht, aber das macht es nicht weniger unterhaltsam! Um ehrlich zu sein war ich trotzdem sehr neugierig, wie sich diese Beziehung entwickelt. Beide Charaktere durchleben verschiedene Höhen und Tiefen im Fortlauf der Handlung. Der Leser lernt sie und ihre familiären Hintergründe besser kennen. Vieles davon ist vielleicht klischeéhaft und viele der Nebencharaktere bleiben eher flach und entwickeln sich nicht groß weiter, doch darüber kann ich hinwegsehen. Die Autorin hat das Buch mit siebzehn geschrieben und ich habe beim Lesen gemerkt, dass sie wirklich versucht hat, jeden Charakter etwas mehr Tiefe zu geben.

FAZIT
Die Handlung scheint auf dem ersten Blick nichts besonderes sein - und sie ist es auch nicht wirklich - aber meiner Meinung nach hebt sich der Hauptcharakter deutlich von anderen Protagonisten in Teenagerbüchern ab. Das allein war sehr angenehm zu lesen und das Buch hat mir im Allgemeinen sehr gut gefallen!

Bewertung:  
Cover: ●●
Schreibstil: ●●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 8,0 / 10     (gefühlt: 9 / 10)


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*Bildquelle: http://www.hachettebookgroup.com/titles/kody-keplinger/the-duff/9780316084246

Samstag, 11. Juli 2015

Rezension ♣ Eleanor & Park (Rainbow Rowell)

http://images.macmillan.com/folio-assets/macmillan_us_frontbookcovers_1000H/9781250012579.jpg
Bildquelle*

 Titel: Eleanor & Park
 Autorin: Rainbow Rowell
 Reihe: -
 Genre: Contemporary / Liebe
 Verlag: Macmillan / St. Martin's Griffin
 Erscheinungsdatum: 29. Oktober 2013
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 328 Seiten
 Preis: 9,49€
 ISBN: 978-1250053992



Beschreibung:
Eleanor... Red hair, wrong clothes. Standing behind him until he turns his head. Lying beside him until he wakes up. Making everyone else seem drabber and flatter and never good enough... Eleanor.

Park... He knows she'll love a song before he plays it for her. He laughs at her jokes before she ever gets to the punch line. There's a place on his chest, just below his throat, that makes her want to keep promises... Park.

Set over the course of one school year, this is the story of two star-crossed sixteen-year-olds - smart enough to know that first love almost never lasts, but brave and desperate enough to try.
Textquelle: Rückentext

Deutsche Beschreibung:
Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann.
Textquelle**

Zum Buch:
Eleanor & Park wurde von vielen deutschen und englischen Bloggern gelobt. Dementsprechend ging ich mit der Erwartung an das Buch, dass es mir gefallen wird. Der Klappentext klang interessant und vielversprechend - eine kleine, süße Liebesgeschichte über zwei Außenseiter. Doch total begeistern konnte mich diese leider nicht.
Das Buch ist abwechselnd aus der Perspektive von Eleanor und Park geschrieben. Beide treffen sich zum ersten Mal im Bus und können sich gar nicht leiden. Ihre mehr oder weniger geheime Beziehung entwickelt sich langsam und realistisch. Bis dahin hat mir die Geschichte richtig gut gefallen. Doch mit jedem kapitel hat mich Eleanor mehr genervt. Meiner Meinung nach versucht sie gar nicht, aus ihrer "Opferrolle" auszubrechen. Sie nimmt keine von parks Komplimenten an, denkt immer nur das schlechteste von sich selbst und ehrlich gesagt habe ich auch nicht verstanden, warum sie niemanden etwas über ihre Familiensituation erzählt hat. Es hätte garantiert Möglichkeiten gegeben, sie und ihre Geschwister und Mutter vor ihrem Stiefvater in Sicherheit zu bringen. Stattdessen schweigt sie und offenbart fasst nichts über sich selbst. Park versucht ihr ein guter Freund zu sein, doch die Ablehnung, die er stellenweise erhält, hat sogar mich als Leser frustriert. Man erfährt viel über ihre Familien, aber die Charaktere bleiben trotzdem sehr flach. Mir war es - vor allem zum Schluss - ziemlich egal, was mit ihnen passiert. Das Ende war auch das, was mich am meisten enttäuscht und mich zu dieser entgültigen Bewertung gebracht hat. Weiterhin hatte ich teilweise das Gefühl, dass es mit der Handlung nicht vorran geht und das hat meinen Lesespaß etwas gedrückt.

FAZIT
Das Buch ist nicht schlecht, jedoch konnte ich mit Eleanor nicht so richtig warm werden. Hätte mich ihr Charakter nicht so gestört, könnte ich vielleicht auch über das Ende hinwegsehen. Der Rest der Geschichte hat mir allerdings gefallen und die Beziehung zwischen Eleanor und Park war interessant - auch, wenn manche Stellen in die Länge gezogen waren.

Bewertung:  
Cover: ●●●●
Schreibstil: ●●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 6,8 / 10     (gefühlt: 6,5 / 10)
Mehr Infos:
Über das Buch
Über die Autorin

*Bildquelle: http://us.macmillan.com/eleanorpark/rainbowrowell
**Textquelle: http://www.amazon.de/Eleanor-Park-Rainbow-Rowell/dp/3446247408

Donnerstag, 21. August 2014

Rezension ♣ We Were Liars (E. Lockhart)

https://www.hotkeybooks.com/images/made/images/remote/https_www.biblioimages.com/bonnier/a0f6baf2643c523e6713e73db1ca05a9/getimage_195_300_c1_center_center_0_0_1.jpg
Bildquelle*

 Titel: We Were Liars
 Autorin: E. Lockhart
 Reihe: /
 Genre:Contemporary
 Verlag: Hot Key Books
 Erscheinungsdatum: 13. Mai 2014
 Format:Taschenbuch
 Seitenzahl: 227 Seiten
 Preis: 9,99€
 ISBN:  978-1471403989



Beschreibung:
We are the Liars.
We are beautiful, privileged and live a life of carefree luxury.
We are cracked and broken.
A story of love and romance.
A tale of tragedy.
Which are lies?
Which is truth?
Textquelle: Rückentext

Zum Buch:
We Were Liars kannte ich durch viele englische Booktuber. Da ich schon andere Bücher von Emily Lockhardt gelesen habe wollte ich auch We Were Liars unbedingt lesen. Während meines Londonaufenthalts viel mir das Buch zufällig durch das Projekt "Books On The Underground" in die Hände.
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man so wenig wie möglich über dieses Buch wissen sollte, bevor man es liest. Der Spalt zwischen zu wenig und zu viel verraten ist bei diesem Buch sehr schmal; wer aber trotzdem ein bisschen mehr wissen möchte, kann sich den nächsten Absatz (natürlich ohne Spoiler!) durchlesen. Wer sich lieber überraschen möchte, überspringt diesen einfach.

Im großen und ganzen handelt das Buch von der Familie Sinclair, die sehr wohlhabend und gerade dafür bekannt sind. Die Familie, bestehend aus drei Generationen, besucht jeden Sommer ihre Privatinsel. Im Vordergrund steht unsere Protagonistin Cadence, die mit den Erwartungen kämpft eine richtige Sinclair zu sein, die sie aber offenbar nicht ist und nicht sein will. Sie trifft sich jeden Sommer mit Mirren, John und Gat und zusammen werden sie die Liars genannt. Eines Sommers hat Candence einen Unfall an den sie sich nicht erinnern kann und niemand will ihr erzählen, was wirklich passiert ist.

Der Schreibstil der Autorin macht dieses Buch wirklich aus. Es gibt einige Zeitsprünge, die mich manchmal verwirrt haben. Meistens konnte ich sie aber schnell einordnen. Vor allem die Emotionen der Protagonistin Cadence kommen durch den Schreibstil zum Ausdruck und sind der Dreh- und Angelpunkt. Auch gibt es einige Metaphern in Form von Märchen, die alle gut zur jeweiligen Handlung gepasst und richtig schön und tiefgehend waren.
Als Leser liest man nicht nur die Geschichte an sich, die bis zum Schluss sehr spannend und - zumindest für mich - unvorhersehbar ist und schließt mit Cadence Stück für Stück ihre Erinnerungslücken bis das große Gesamtbild sichtbar wird. Man erhält durch viele erzählte Erlebnisse von Cadence zusätzlich einen Einblick in das Leben der Sinclairs und die Treffen der Liars.

FAZIT
We Were Liars hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil hat mich begeistert und mitgerissen. Cadence war eine tolle Protagonistin und überhaupt waren alle Charactere gut ausgearbeitet und greifbar - auch wenn es am Anfang schwer war bei den vielen Charakteren die Übersicht zu behalten. Die Handlung war bis zum Schluss spannend und das Ende hat mich überrascht.

Zum Englisch:
Zuerst viel es mir schwer mich einzulesen aber nach einigen Kapiteln war mir der Schreibstil und die Charaktere soweit vertraut, dass ich der Handlung gut folgen konnte. Allgemein finde ich das Englisch einfach verständlich und sollte für Leute, die sich mit der englischen Sprache einigermaßen auskennen kein Problem sein.

Sonstiges:
E. Lockhart hat neben We Were Liars auch die vierteilige Ruby Oliver Reihe geschrieben, die schon auf deutsch erschienen ist. Weitere Werke sind unter anderem Dramarama, Fly On The Wall und How To Be Bad. Außerdem schreibt sie unter ihrem echten Namen Emily Jenkins Kinderbücher.

Bewertung:
Cover: ●●●● 
Schreibstil: ●●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 8,4 / 10


Mehr Infos:
Über die Autorin
Über das Buch

*Bildquelle: https://www.hotkeybooks.com/books/detail/we-were-liars

Dienstag, 9. April 2013

Kurzrezension ♣ Der Vorleser (Bernhard Schlink)

Bildquelle*

 Titel: Der Vorleser
 Autor:Bernhard Schlink
 Reihe: /
 Genre: Contemporary
 Verlag: Diogenes
 Erscheinungsdatum: Januar 2010
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 381 Seiten
 Preis: 9,90€
 ISBN: 978-3-257-22953-0



Beschreibung:
Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er ... und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.
Textquelle**

Erste Sätze:
»Als ich fünfzehn war, hatte ich Gelbsucht. Die Krankheit begann im Herbst und endete im Frühjahr. Je kälter und dunkler das alte Jahr wurde, desto schwächer wurde ich.«

Zum Buch:
Ich habe Der Vorleser für den Deutschunterricht lesen müssen. Die ersten Kapitel waren für mich noch recht unterhaltsam und allgemein lässt sich der Schreibstil gut und flüssig lesen. Ich konnte mich allerdings gar nicht mit Hanna anfreunden. Ich empfand sie anfangs schon als unsympathisch - wie sie sich gegenüber Michael verhält und ihn behandelt. Michael tat mir stellenweise sehr leid. Auch konnte ich Hannas späteren Handlungen nicht nachvollziehen.
Die Spannung schwindet und schwindet und spätestens beim Prozess hatte ich gar keine Lust mehr, das Buch weiterzulesen und wollte es einfach nur hinter mich bringen. Die letzten Kapitel wurden zwar ein klein wenig interessanter, aber nachdem Hanna einen Schlussstrich gezogen hat, konnte ich nur noch mit den Kopf schütteln. Was auch immer mir dieses Buch sagen wollte - ich weiß es nicht.

Mehr Infos:
Über das Buch


*Bildquelle: http://www.christoph-schmidt.de/vorleser/images/cover.gif
**Textquelle: http://www.diogenes.de/leser/katalog/a-z/v/9783257229530/buch

Freitag, 8. Februar 2013

Kurzrezension ♣ 3/11 - Tagebuch nach Fukushima (Yuko Ichimura)

Bildquelle*

 Titel: 3/11 - Tagebuch nach Fukushima
 Autorin: Yuko Ichimura
 Reihe: /
 Genre: Contemporary
 Verlag: carlsen
 Erscheinungsdatum: März 2012
 Format: Klappenbroschur
 Seitenzahl: 169 Seiten
 Preis: 12,90€
 ISBN: 978-3-551-79188-7



Beschreibung:
Yuko Ichimura, Werberegisseurin aus Tokyo, und Tim Rittmann, Journalist aus Berlin, entschließen sich angesichts der Ereignisse zu einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit: Yuko schreibt und zeichnet ihre alltäglichen Erlebnisse und Gedanken als illustriertes Tagebuch auf, Tim überträgt die Texte ins Deutsche und bereitet sie als Blog für die Online-Ausgabe des SZ-Magazins auf.
Textquelle: Buchrückseite

Gestaltung:
Die Gestaltung des Buches ist wunderschön: Anfangs gibt es einen kleinen Comic, später pro Kapitel ein süßes "Titelbild", das alle wichtigen Sachen, die während des Kapitels passieren, witzig zusammenfasst und darstellt. Die Bilder sind alle von Yuko selbst gezeichnet, was das ganze noch einmal sehr persönlich macht.

Erste Sätze:
»11. März - Ich dachte, ich muss sterben.
12. März - Der Morgen nach dem Beben. Yudai und sein Kollege Masuno besprechen, was als Nächstes zu tun ist.«

Zum Buch:
Kapitel gibt es im Buch nicht direkt, nur jeweils ein Titelbild und unter dem Datum stehen mehrere Überschriften, unter denen dann kurz wichtige Ereignisse erzählt werden oder Yuko auch ihre Gedanken zu bestimmten Themen äußert.

Der Schreibstil ist einfach zu lesen und die Zeichnungen bringen ihren eigenen Charme in das Buch. Es ist sehr interessant, direktes über das Leben nach dem Beben zu erfahren und Yukos Leben mitzuverfolgen.

Sonstiges:
3/11 - Tagebuch nach Fukushima ist Yuko Ichimuras erstes Buch.

Bewertung:
Cover: ●●●●●
Schreibstil: ●●●●○
Spannung: ●●●○○

Insgesamte Wertung: 9 / 10 (diesmal nach Gefühl, da "normale" Bewertung nicht möglich)

Mehr Infos:
Über das Buch
Über die Autorin
"Tagebuch aus Tokio" - Süddeutsche Zeitung

*Bidquelle: http://www.carlsen.de/taschenbuch/3-11-tagebuch-nach-fukushima/23559

Samstag, 8. September 2012

Rezension ♣ Das also ist mein Leben - Stephen Chborsky



Titel: Das also ist mein Leben
Autor: Stephen Chborsky
Genre: Contemporary
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum: 26. September 2010
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 288
Preis: 12,99€
ISBN: 978-3-453-26751-0


Kurzbeschreibung:
- auf der Rückseite -
Charlie ist fünfzehn, und seine erstes Jahr an der Highschool beginnt. Es wird ein Jahr voller Geheimnisse und Wunder. Es wird das Jahr, in dem er begreift, was es heißt, Teil dieser Welt zu sein.
- im Internet -
Charlie ist sechzehn, er ist in seinem ersten Jahr in der Highschool und hat die Probleme, die man in diesem Alter so hat: mit Mädchen, mit der Schule, mit sich selbst. Zumindest scheint es so zu sein. Doch in den Briefen, die er an einen unbekannten »Freund« schreibt, wird deutlich, dass Charlie eine ganz besondere Sicht auf die Welt hat: Er beobachtet die Menschen um sich herum, fragt sich, ob sie ihr Leben so leben, wie sie es möchten, und versucht verzweifelt, seine eigene Rolle in all dem, was wir Leben nennen, zu begreifen.
Quelle*

Gestaltung:
Das deutsche Cover finde ich wie das Originalcover sehr passend, da alles nur durch Briefe erzählt wird. Es ist schlicht, hat aber das gewisse Etwas. Auch die Titel passen gut zum Inhalt, ich finde sogar den deutschen Titel ein wenig treffender.

Erste Sätze:
»Lieber Freund,
ich schreibe Dir, weil sie meinte, dass Du zuhörst und verstehst und nicht versucht hast, auf dieser Party mit einer bestimmten Person zu schlafen, obwohl Du das gekonnt hättest. Versuch bitte nicht, rauszukriegen, wer sie ist, sonst könntest du rauskriegen, wer ich bin, und das möchte ich nicht.«

Zum Buch:
Charlie ist 15, wird im Laufe des Buches 16, und beginnt sein erstes Jahr an der Highschool. Ab da an verfolgt der Leser ein Jahr lang sein Leben - und das durch Briefe, die Charlie einem Unbekannten schreibt.
Vom ersten bis zum letzten Brief erlebt man alles gemeinsam mit Charlie: Wie er Freunde findet, die Erfahrung mit Alkohol und Drogen, seine erste Liebe. Und obwohl die Geschichte im Jahr 1991/1992 spielt, kann man alles wunderbar auf das hier und jetzt übertragen. Nach und nach erfährt man auch einiges über Charlies Familie und Vergangenheit.
Charlie ist ein sehr ruhiger und schüchterner Typ, der sich gerne hinter seine Bücher verkriecht. Doch innerhalb des Jahres macht er eine große Entwicklung durch. Das merkt man auch an seinem Schreibstil, der immer besser wird. Durch die Briefe weiß man, was Charlie denkt und fühlt und kann seine Handlungen nachvollziehen. Ich konnte mich total mit ihm identifizieren. Aber auch alle anderen Charaktere sind sehr authentisch und einige schließt man einfach ins Herz.
Das ganze Buch ist sehr realistisch und an manchen Stellen auch gesellschaftskritisch. Es spricht auch viele Themen an, über die normalerweise nicht geredet wird, die aber trotzdem passieren.

Obwohl es in dem Buch eigentlich um alltägliche Sachen aus dem normalen Leben geht, hat es mich in seinen Bann gezogen. Ich habe geweint, ich war verängstigt, ich habe gelacht, ich war geschockt. Ich weiß nicht genau wieso, aber Das also ist mein Leben hat mich sehr berührt. Es ist kein herausstechendes Werk, aber trotz allem bedeutet es mir viel.

Sonstiges:
Das also ist mein Leben heißt im Original The perks of being a wallflower und wurde verfilmt. Als Vielleicht lieber morgen kommt der Film bei uns ab November 2012 in die Kinos. Die Hauptrollen spielen Logan Lerman, Emma Watson und Erza Miller.

Zum Autor:
Stephen Chbosky, 1970 in Pittsburgh geboren, studierte Filmwissenschaft an der University of Southern California. Sein erster Film The Four Corners of Nowhere wurde 1995 auf dem Sundance Film Festival gezeigt, für das Drehbuch zu Everything Divided gewann er zahlreiche Preise. Chbosky lebt in Los Angeles und arbeitet gerade an einer Verfilmung von Das also ist mein Leben.

Zitate:
»Was für einen Sinn hat es also, Wörter zu verwenden, die niemand kennt oder über die Lippen bringt?« (Seite 25)
»"Wir nehmen die Liebe an, von der wir glauben, dass wir sie verdienen, Charlie."« (Seite 38)
»Manchmal sehe ich meine Eltern an und frage mich, was geschehen ist, dass sie zu den Menschen wurden, die sie heute sind.« (Seite 74)
»Wie viele Menschen hatten dank dieser Songs wohl schon geliebt. Und wie viele Menschen hatten dank dieser Songs schlechte Zeiten überstanden. Und wie viele Menschen hatten mit diesen Songs gute Zeiten gefeiert. Wie viel diese Songs doch bedeuteten.« (Seite 86)
»Und all die Bücher, die man liest, sind bereits von anderen Leuten gelesen worden. Und all die Lieder, die man hört, sind bereits von anderen Leuten gehört worden. Und dieses Mädchen, das man schön findet, finden auch andere Leute schön.« (Seite 130)
»Ich weiß nicht, wie lange ich ohne einen Freund durchhalte. Früher fiel mir das leicht, aber das war, bevor ich wusste, wie es ist, einen Freund zu haben.« (Seite 193)
»Denn manchmal vergessen wir das wohl einfach. Und dabei ist doch jeder auf seine Art etwas Besonderes.« (Seite 241)
»"[...] Ich tue, wozu ich Lust habe. Ich werde die sein, die ich wirklich bin. Und ich werde schon rauskriegen, wer das eigentlich ist... [...]"« (Seite 266)
»Und so denke ich, dass wir aus ganz vielen Gründen sind, wer wir sind. und vielleicht werden wir die meisten davon nie erfahren. Aber auch, wenn wir uns nicht aussuchen können, woher wir kommen, können wir doch immer noch wählen, wohin wir gehen.« (Seite 279)

Bewertung:
Cover: ●●●●●
Schreibstil: ●●●●●
Idee: ●●●●●   
Charaktere: ●●●●●
Humor: ●●●○○
Romantik: ●●◐○○
Spannung: ●●●●●
Handlung:●●●●●

Insgesamte Wertung: 10 / 10

Mehr Infos:
Zum Buch (mit Lese- und Hörprobe)
Zum Film 

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*Textquelle: http://www.randomhouse.de/Paperback/Das-also-ist-mein-Leben-Roman/Stephen-Chbosky/e380159.rhd