Das eBook Label "feelings" des Droemer Knaur Verlags haben die erste Hälfte der 12 "Astro-Quickies" Kurzgeshcichten veröffentlicht. Dabei handelt es sich um das Thema der Sternzeichen erschaffene Erotikgeschichten. Ich habe sie freundlicherweise als Rezensionsexemplare erhalten - vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag! - und das hier ist mein ehrlicher Eindruck:
(Für mehr Informationen bitte auf das jeweiligen Cover klicken!)
Lily besteht bei ihrer
nahenden Hochzeit mit Mathis auf eine Hochzeitstorte aus der Confiserie
von Noé Cassel, dem berühmten Sterne-Confiseur. Denn Noé nimmt bei
Weitem nicht jeden Auftrag an. Lily möchte etwas ganz Besonderes zu
ihrer Hochzeit, wenn sie schon nur im kleinen Kreis stattfindet, auf
Mathis Forderung hin. Noé sagt tatsächlich zu, doch dann prophezeit er
ihr, dass ihre Ehe mit Mathis unter keinem guten Stern stehen wird, da
für sie ein Stiermann vorgesehen ist. Lily erlebt turbulente
Hochzeitsvorbereitungen, die nicht nur ihr Herz in Wallung bringen…
Klar,
von Kurzgeschichten darf man keinen Tiefgang erwarten. Trotzdem hat es
mich ein bisschen gestört, dass alles so schnell ging und gleich von
Liebe die Rede war. Ansonsten hat mich die Geschichte gut unterhalten.
Die Charaktere waren für eine Kurzgeschichte recht vielschichtig und
nicht so flach wie ich erwartet habe. Der Humor hat mir ebenfalls
gefallen.
4 von 5 Sternen
Hochzeitsfeiern sind
reines Aphrodisiakum für Frauen, so sagt man. Darum ist Lucas auch auf
der Hut. Aber die Brautjungfer Natascha kann nicht nur phänomenal die
Hüften kreisen lassen, sie ist auch sonst sehr überzeugend. Wäre Lucas
nur nicht immer so unentschlossen. Und hätte er nicht wieder mal den
Mund zu voll genommen – wie für einen Zwillingsmann üblich. Doch was ist
stärker als das Mysterium der ewigen Liebe? Und wer wollte sich schon
gegen eine Vorhersehung sträuben? Doch der Höhepunkt des Abends kommt
für Lucas völlig unvorhersehbar...
Abgesehen
davon, dass mich der Protagonist ein bisschen gestört hat (es war
einfach ein bisschen zu viel Macho-Gehabe für meinen Geschmack), hat
mich die Kurzgeschichte sehr gut unterhalten. Natascha fand ich richtig
interessant und es war auch irgendwie spannend herauszufinden, wie es
mit ihr und Lucas ausgeht. Der erotische Part wurde ebenfalls schön
umgesetzt. Alles in allem hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen.
4 von 5 Sternen
Catherine Bélier ist
eine französische Ausstellungskuratorin mit internationaler Reputation.
Der Brite Dane Leonsberg gilt als einer der populärsten Protagonisten am
internationalen Kunsthimmel und wird von Medien und Publikum wie ein
Popstar verehrt. Zwei exzentrische, erfolgsverwöhnte Alphatiere, die
gewohnt sind, stets ihren Willen und ihre Meinung durchzusetzen, treffen
aufeinander. Doch Dane Leonsberg ist nicht nur äußerst selbstbewusst
und dominant, sondern mit seinem karamellblonden Wuschelhaar und den
bernsteingoldenen Augen darüber hinaus höllisch attraktiv und
überraschend charismatisch. Was mit leidenschaftlichen Machtkämpfen,
Wortgefechten und Fachdisputen beginnt, entwickelt sich schnell zu einer
mindestens ebenso feurigen Affäre...
Art Affair hätte mir
deutlich besser gefallen wenn es entweder Charaktere mit mehr Tiefgang
oder authentischere SM-Szenen gehabt hätte. Diese wurden meiner Meinung
nach falsch dargestellt. Die Protagonistin kam deshalb als ein schwacher
und teils naiver Charakter rüber. Ihr arroganter Lover wurde zum
Schluss aber natürlich als sensibler Wohltäter geoutet. Wirklich schade,
dass alles so klischeehaft und flach geschrieben wurde - Potential
hatte die Idee.
1 von 5 Sternen
Madame Fortuna - als
Wahrsagerin verkleidet sitzt Lilli auf der Kirmes in ihrer Heimatstadt.
Dann tritt ihr bester Freund Oskar in das Zelt - doch er erkennt Lilli
nicht. Er offenbart ihr eine geheime Liebe und auf einmal steckt Lilli
im Gefühlschaos…
Die
Idee der Wahrsagerei war einfallsreich und unterhaltsam. Auch die
Charaktere waren für eine Kurzgeschichte dieser Länge ganz gut
ausgearbeitet. Die Offensichtlichkeit hat mir allerdings einen großen
Teil des Lesespaßes genommen und auch die plötzliche Wendung von Lillis
Gefühlen wirkte für mich weniger realistisch.
3 von 5 Sternen
Seit Damien seine
Jungfräulichkeit an Ethan verlor, gilt bei ihm die eiserne Regel: Keine
Gefühle! Denn der gutaussehende Schotte brach ihm damals das Herz.
Seitdem hält Damien sich an seine eigene Regel und genießt sein
Singleleben in Berlin in vollen Zügen. Doch dann begegnet er Ethan
wieder und glaubt, dass der perfekte Moment gekommen ist, um sich zu
rächen. Aber wird ihm das gelingen, ohne, dass er seine eigene Regel
brechen muss?
Too.
Much. Information. Nein, wirklich, die Sexszenen waren zu detailliert.
Auch die Charaktere blieben einseitig und flach. Der plötzliche Wandel
von 'Ich hab keine Gefühle für ihn' zu 'Ich liebe ihn' ging mir zu
schnell und war daher eher unrealistisch. Ich möchte ehrlich sein, mir
hat die Geschichte nicht gefallen. Sie bestand fast nur aus Sexszenen
und Schwulenclubs. Damit habe ich kein Problem, aber ich hatte das
Gefühl, dass es abgesehen davon so gut wie keine 'richtige' Handlung
gab. Klar, das hier ist eine erotische Kurzgeschichte, dennoch wäre ein
bisschen Abwechslung schön gewesen. Mit ein bisschen mehr Tiefe und
Handlung hätte mir die Geschichte besser gefallen.
1 von 5 Sternen
Hallo zusammen,
ich schreibe seit vielen Jahren einigermaßen erfolgreich Liebesromane; aber meine Agentin meint, ich brauche mehr und heißeren Sex in meinen Geschichten. Also, wer hat Tipps für mich und Lust (haha), sich mit mir darüber auszutauschen?
Herzliche Grüße, Sven
Von: Katy-Kess
An: sven_schreibt
Ich bin quasi in der gleichen Lage wie du. Eigentlich schreibe ich reine Erotik, aber jetzt brauche ich auf einmal mehr Liebesgeschichte. Kommen wir ins Geschäft, Sex gegen Gefühl?
Aus einer harmlosen Anfrage bei einem Autorenblog entspinnt sich ein humorvoller Schlagabtausch per Mail über Erotik, Gefühle und Klischees in der Literatur. Doch wie lange kann man über Sex schreiben, ohne dass es anfängt zu knistern?
ich schreibe seit vielen Jahren einigermaßen erfolgreich Liebesromane; aber meine Agentin meint, ich brauche mehr und heißeren Sex in meinen Geschichten. Also, wer hat Tipps für mich und Lust (haha), sich mit mir darüber auszutauschen?
Herzliche Grüße, Sven
Von: Katy-Kess
An: sven_schreibt
Ich bin quasi in der gleichen Lage wie du. Eigentlich schreibe ich reine Erotik, aber jetzt brauche ich auf einmal mehr Liebesgeschichte. Kommen wir ins Geschäft, Sex gegen Gefühl?
Aus einer harmlosen Anfrage bei einem Autorenblog entspinnt sich ein humorvoller Schlagabtausch per Mail über Erotik, Gefühle und Klischees in der Literatur. Doch wie lange kann man über Sex schreiben, ohne dass es anfängt zu knistern?
"A
little less conversation" konnte mich mit der abwechslungsreichen Idee
und humorvoller Zweideutung überzeugen. Sie liest sich leicht, da es
sich um einen E-Mail-Austausch handelt. Die beiden Charaktere werden
durch ihre Wortwahl und Schreibweise gut dargestellt und obwohl 'nichts'
passiert, spürt man als Leser das Knistern. Die Autoren schaffe es,
eine gute Mischung aus "schmutziger Erotik" und "gefühlsvoller Romantik"
zu finden, und auch das Ende wurde gut gelöst. Bisher meine
Lieblingsgeschichte der ebook-Serie!
5 von 5 Sternen




Hello my Dear,
AntwortenLöschenbin gerade über deinen Blog gestolpert und wollte dir liebste Grüße da lassen.
Die Bücher wären glaube ich nichts für mich - hören sich teilweise aber sehr süß an :D
Genieß das lange Wochenende.
Nadine ♥
(Würde mich natürlich freuen wenn du mich mal besuchst)