Freitag, 2. September 2016

Rezension ♣ Die Kinder der Götter (Pamela Gelfert)

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 Titel: Die Kinder der Götter
 Autor: Pamela Gelfert
 Reihe: -
 Genre: Fantasy, Paranormal
 Verlag: Edition Ecrilis
 Erscheinungsdatum: 01. März 2016
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 413 Seiten
 Preis: 9,99€
 ISBN: 978-3944554655



Beschreibung:
Götterkinder, so nennt man jene, welche mit der Macht eines Gottes ausgestattet sind. Als Piraten befahren sie die Meere, gebrandmarkt mit dem Zeichen des Gottes, der sie auserwählt hat. Sie beherrschen das Meer, sind von der Bevölkerung gefürchtet. Untereinander führen sie grausame Schlachten, bringen ihrem Gott Ruhm oder Schande. Denn sie sind Teilnehmer eines Wettstreites, bei dem es um mehr als nur den Sieg geht.
Textquelle*

Zum Buch:
In einem Wettstreit der Götter werden ihre Auserwählten mit Kräften ausgestattet und kämpfen als Piraten gegeneinander. Stirbt der Schützling, scheidet der Gott aus. Gleichzeitig erhält der Sieger die Armulette, die der Besiegte bisher gesammelt hat und gewinnt demnach an Stärke. Der Auserwählte, der am Ende gewinnt, bekommt einen Wunsch seiner Wahl erfüllt. Hades, der Gott der Unterwelt, hat den Wettbewerb vorgeschlagen und verfolgt heimtückisch sein eigenes Ziel.
In diesem Wettkampf, von dem die normale Bevölkerung nichts weiß, wird Katherine Loriala unglücklicherweise hineingezogen. Die junge Adelige wird von Piraten entführt - oder viel mehr gerettet, wie sie kurze Zeit später erfährt. Durch einen Zwischenfall wird sie nicht wie geplant auf einer Insel wieder 'freigelassen', sondern muss mit der Crew weitersegeln. Das passt der sturen Blonden gar nicht, aber schnell merkt sie, dass sie mit ihrem großen Mundwerk und ihrer stolzen Art bei den Sturmpiraten nicht ankommt. Anpassen ist der einzige Ausweg und da sie nun Teil des ganzen Schlamassels ist, bleibt ihr auch kaum etwas anderes übrig.

Samuel Scyllaeus, der Piratenkapitän und Auserwählte des Poseidons, kann das Wasser kontrollieren und geht bei Kämpfen bis an seine Grenzen. Trotz seiner Erbarmungslosigkeit während der Kämpfe gegen andere Götterkinder oder Seeritter ist er humaner und weniger brutal gegenüber Zivilisten als andere Piraten und führt dementsprechend auch seine Mannschaft. Seine aufopfernde und beschützerische Persönlichkeit rettet Katherine mehr als einmal das Leben. Katherine steht nicht gerne in der Schuld eines Piraten und so beschließt sie kurzerhand, dass Samuel ihr das Kämpfen mit dem Säbel beibringt.
Ich hatte mit ihren Charakter immer ein kleines Problem. Katherine's trotzige, arrogante Art fand ich besonders am Anfang extrem nervig. Das hat sich zwar mehr und mehr gelegt, da Katherine eine große Charakterentwicklung durchmacht, dennoch konnte ich mit ihr einfach nicht warm werden.
Zwischen ihr und Samuel entwickelt sich sehr langsam eine Liebesgeschichte, die gleich bei ihrer ersten Begegnung zu erahnen ist. Die Beziehung vertieft sich Stück für Stück und überschattet auf keinen Fall die Haupthandlung, worüber ich sehr dankbar war. Das Tempo war gut gewählt; zu Beginn ging es mir ein bisschen schnell aber ansonsten war alles sehr realistisch.

Natürlich stößt die Gruppe auch auf andere Götterkinder und nicht alle sind friedlich gesinnt. Die Kampfszenen haben mir alle sehr gut gefallen. Es ging richtig zur Sache und gerne hätte ich noch mehr davon gelesen. Interessant war auch zu sehen, wie die Auserwählten ihre verschiedenen Kräfte einsetzen.
In kurzer Zeit werden viele neue Götterkinder vorgestellt, die aber - erstmal - nur kurz auftauchen und keine große Rolle spielen. Nach und nach bilden sich dann Allianzen und man erfährt mehr über die anderen Piraten.

Für mich entstanden einige Längen, da ziemlich lange kein genaues Ziel/ Ende zu erkennen war. Obwohl viel passiert hat mir ein bisschen der 'Schwung' gefehlt, dieser Grund, unbedingt weiterlesen zu müssen.
Auch fiel es mir schwer, Beziehungen zu den Charakteren aufzubauen. Zwar habe ich sie immer besser kennengelernt - und viele Charaktere haben sich auch weiterentwickelt - aber so einen richtigen Draht konnte ich nicht wirklich aufbauen. Das heißt allerdings nicht, dass ich die Charaktere nicht mochte. Im Gegenteil, alle Figuren waren sehr gut ausgebaut, hatten ihre Hintergründe und Beweggründe und waren mir sehr sympathisch. Ja, auch Katherine war zum Schluss ganz in Ordnung.

Allgemein hat sich die Autorin viel Mühe bei der Weltgestaltung und der Verflechtung der griechischen Mythologie gegeben. Auch Hades war nicht zu unterschätzen und warf den Götterkindern immer wieder Steine in den Weg, die nicht so leicht zu beseitigen war. Teilweise erschien er mir sogar etwas zu mächtig, das glich sich mit dem letzten Kampf allerdings wieder aus, denn im Vergleich zu den vorherigen Kämpfen erschien dieser mir relativ einfach. Der Spannungsbogen war gut gespannt, nur war mir der Mittelteil etwas langatmig, doch zum Finale wurde es zunehmend spannender. Diese ganzen Wendungen und Ausgänge hätte ich nicht erwartet.

FAZIT
Die Kinder der Götter gefiel mir besonders durch die Elemente griechische Mythologie und Piraten - beides Themen, über ide ich gerne lese. Der Autorin ist es gelungen komplexe Charaktere zu erschaffen und die neuartige Welt realistisch darzustellen. Kritikpunkt ist für mich das Tempo - vielleicht hätte man die Handlung etwas kürzen können.

Bewertung:  
Cover: ●●
Schreibstil: ●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 7,0 / 10     (gefühlt: 7 / 10)


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Über die Autorin

Montag, 4. April 2016

Rezension ♣ Das Lied von Eis und Feuer - Band 1 & 2 (George R. R. Martin)

Da das erste englische Buch der Game of Thrones Reihe in Deutschland in zwei Bücher gesplittet wurde, werde ich beide in einem Post rezensieren!


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 Titel: Das Lied von Eis und Feuer: Die Herren von Winterfell
 Originaltitel: A Game of Thrones
 Autor: George R. R. Martin
 Reihe: Band 1
 Genre: Fantasy
 Verlag: Blanvalet
 Erscheinungsdatum: 14. Dezember 2010
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 576 Seiten
 Preis: 15€
 ISBN: 978-3-442-26774-3


Beschreibung:
Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!
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Zum Buch:
Der Autor schafft es eine extrem komplexe Welt zu kreiiren. Die Charaktere sind unglaublich gut ausgebaut. Schon nach wenigen Seiten kann man sie sich sehr gut vorstellen. Doch die hohe Anzahl der verschiedenen Familien, Orte und Personen wirkt auf dem ersten Blick überwältigend und verwirrend. Es dauert eine ganze Weile bis man die Charaktere richtig einordnen kann.
Die Familie Winterfell steht im Mittelpunkt. Aus den Perspektiven ihrer Mitglieder liest man am meisten. Die Perspektiven wechseln pro Kapitel und vergrößern daher den Drang, weiterzulesen. Schnell baut man als Leser Beziehungen zu den einzelnen Charakteren auf - positive wie negative. So fiebert man mit den Charakteren, die man besonders mag, mit oder regt sich über die auf, die nerven. Ich finde es faszinierend, wie der Autor es schafft, den Schreibstil jeden Charakter authentisch anzupassen.
Die Handlung beginnt schon in den ersten Kapiteln unheilverkündend und die Spannung baut sich mit den weiteren Ereignissen immer mehr auf. An einigen Stellen jedoch zog sich die Geschichte. Meiner Meinung nach wurden oft weniger aufregende oder unwichtige Dinge beschrieben, die die Spannung dämpften.

FAZIT
Die komplexe Welt ist ein großer Pluspunkt, jedoch auch etwas lästig, da es eine Eingewöhnungszeit benötigt und man schnell verwirrt ist oder nicht ganz der Handlung folgen kann. Zum Ende des Buches sankt für mich die Spannung. Das kann allerdings auch daran liegen, dass ich das Buch mit Unterbrechungen gelesen habe. Mich haben besonders die Charaktere überzeugt, die sich mit ihrer Individualität und Authenzität auszeichnen und abheben.

Bewertung:  
Cover: ●●
Schreibstil: ●●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 7,6 / 10     (gefühlt: 7,5 / 10)


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Über die Autor







 Titel: Das Lied von Eis und Feuer: Das Erbe von Winterfell
 Originaltitel: A Game of Thrones
 Autor: George R. R. Martin
 Reihe: Band 2
 Genre: Fantasy
 Verlag: Blanvalet
 Erscheinungsdatum: 14. März 2011
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 544 Seiten
 Preis: 15€
 ISBN: 978-3-442-26781-1


Beschreibung:
Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!
Textquelle*

Zum Buch:
Band 2 setzt da an, wo Band 1 aufgehört hat – logisch, die beiden Teile sind ja auch nur ein geteilter englischer erster Band. Das Buch behandelt im Großen die steigenden Anspannungen zwischen den Lennisters und Starks, die damit verwickelten Intrigen und schließlich die Schlacht.

Inzwischen konnte ich die verschiedenen Charaktere gut unterscheiden, wusste, zu welchem Haus sie gehörten und welche Persönlichkeit sich ungefähr hinter ihnen versteckt. In diesem Teil wurde auch etwas mehr auf die einzelnen (Haupt-)charaktere und deren Entwicklung eingegangen. Zwar wurde die Welt – bestimmte Orte, Traditionen, Häuser – immer noch sehr ausführlich erklärt, was ihre Komplexheit widerspiegelt, dennoch empfand ich es nicht so geballt wie im ersten Teil.

Mir persönlich viel es schwer, die Sichten von Catelyn und Tyrion zu lesen, wobei mir Tyrion sogar noch etwas besser gefiel. Beide Perspektiven hatten immer viel mit Politik zu tun und waren für meinen Geschmack einfach etwas zu trocken.
Daraery’s Sicht war wohl mit am spannendsten. Sie blüht richtig auf, wird selbstbewusster und selbstständiger, steigert sich aber auch etwas zu sehr in die Ereignisse hinein. Nichtsdestotrotz habe ich sehr mit ihr mitgefühlt, und die Endszene war natürlich grandios.
Jon’s Sicht hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Das Leben auf der Mauer wird von den Ereignissen außerhalb beeinflusst und bringt Jon zum Grübeln, ob seine Entscheidung, das Schwarz anzulegen, die richtige war. Interessant war auch, wie seine Freunde und der Maester versuchen, ihn wieder auf den ‚richtigen‘ Weg zu bringen. Die Andeutungen, was wohl so im nächsten Band passieren wird, klingen auf jeden Fall vielversprechend.
Die Perspektiven der anderen Starks waren natürlich auch nicht uninteressant. Rob wird erwachsener und handelt wirklich wie ein zukünftiger König, trotz seines Alters. Bran ist einfach knuffig und ist fest entschlossen, nicht aufzugeben. Arya kämpft sich durch den Untergrund und Sansa lässt ihre naive Seite in der Vergangenheit.


FAZIT
Die Handlung ist temporeich und unvorhersehbar; auch bei den etwas langweiligeren Stellen wollte ich wissen, wie es weiter geht. In dem Bezug fand ich Band 2 besser als den Vorgänger – das Buch hatte zwar immer noch seine Längen, diese waren aber nicht mehr so anstrengend. Auch die verschiedenen Perspektiven flossen besser zusammen und der Handlungstrang war besser zu erkennen.

Bewertung:  
Cover: ●●
Schreibstil: ●●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 8 / 10     (gefühlt: 8 / 10)


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Donnerstag, 31. Dezember 2015

2016 - Let's start again

Meine Güte, wie lange war meine Bloggerpause? 3 Monate? Oh je... 
Ja, mich gibt es noch und ja, ich werde jetzt wieder häufiger bloggen. Seit ich arbeite und sich ein neues Hobby in den Vordergrund gestellt hat, bin ich leider so gut wie gar nicht zum Lesen gekommen (und, um ehrlich zu sein, hatte ich auch einfach keine Lust). Nach reichlicher Überlegung bin ich aber zu dem Entschluss gekommen, dass mir das Bloggen doch sehr am Herzen liegt und ich es auf keinen Fall aufgeben möchte. 

2016 möchte ich gerne wieder aktiver in der Bloggerszene werden, nicht nur rezensieren, sondern auch diskutieren und neue Buchblogs - und Blogger - kennenlernen. Da Lesen allerdings nicht mehr unbedingt meine oberste Priorität ist, werde ich vermutlich auch über andere Dinge schreiben, die mich beschäftigen - sprich: Serien und Kpop. Auch die guten alten Animes habe ich in den letzten Monaten sehr vernachlässigt, vermisse sie allerdings genauso sehr wie das Lesen und Bloggen.

Momentan lese ich übrigens den ersten YuGiOh! Manga (in meiner Kidnheit war YuGiOh! für mich das Nonplusultra!) und nur noch 100 Seiten trennen mich vom Ende des zweiten Das Lied von Eis und Feuer Bandes. Außerdem habe ich den letzten Teil der Soul Screamers Reihe angefangen.


Sonntag, 4. Oktober 2015

Rezension ♣ Dancing Jax: Finale (Robin Jarvis)

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 Titel: Dancing Jax: Finale
  Originaltitel: Fighting Pax
 Autor: Robin Jarvis
 Reihe: Dancing Jax, Trilogie, Band 3 | Band 1 | Band 2 |
 Genre: Urban Fantasy / Paranormal
 Verlag: script5
 Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2014
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 344 Seiten
 Preis: 14,95€
 ISBN: 978-3839001363


Beschreibung:
Es scheint hoffnungslos: Dancing Jax, das diabolische Buch, das aus seinen Lesern willenlose Kreaturen macht, verleibt sich die Realität immer mehr ein. Der Ismus und sein Gefolge werden gefeiert und verehrt, wohin sie auch kommen. Und nun schreibt der Ismus auch noch an einem weiteren, sehnsüchtig erwarteten Buch. Dahinter steckt eine perfide Absicht – Fighting Pax soll die Macht von Dancing Jax endgültig besiegeln. Können die wenigen, die Widerstand leisten, die Veröffentlichung verhindern und den Bann von Dancing Jax brechen? Oder ist die Menschheit verloren und der Prinz der Dämmerung wird am Ende auferstehen?
Textquelle*

Zum Buch:
Der letzte Teil der Trilogie rund um das süchtig machende Buch Dancing Jax hat mich - um ganz ehlich zu sein - wirklich sehr enttäuscht. Vom letzten Band war ich total begeistert. Vielleicht waren meine Erwartungen an den Abschlussband auch zu hoch. Liegen tut es zum Teil bestimmt auch an der Tatsache, dass zwischen dem Lesen des zweiten und dritten Teils viel Zeit vergangen ist. Mein Buchgeschmack hat sich in dieser Zeit auch etwas geändert, vielleicht bin ich auch einfach aus dieser Art Buch herausgewachsen. Woran es auch leigen mag, es gab viele Punkte, die mich gestört haben und nur wenig, was ich wirklich gut fand.
Fangen wir mit dem Negativen an:
Es gibt kaum Rückblicke oder Erklärungen, die den Leser in Erinnerung rufen, was passiert ist oder wer die Charaktere sind. Ich habe wirklich lange gebraucht, um wieder in die Geschichte hereinzufinden. 
Bleiben wir bei den Charakteren. Meiner Meinung nach hat der Autor zu sehr versucht, die Jugendlichen cool oder vielleicht auch einfach "authentisch" wirken zu lassen. Doch die "Jugendsprache"  wirkte zu übertrieben. Mit am meisten gestört hat mich wohl dass der Autor stereotypische Charaktere erschaffen hat. Die Darstellung der koreanischen Figuren waren nur so mit Vorurteilen behaftet. Mal ehrlich, man kann so nicht jeden Mneschen eines einzigen Landes beschreiben. Genauso gestört haben mich Verallgemeinerungen wie "Diese Charaktere kommen von diesem Land, haben also diese Religion und führen sie so und so aus". Das wurde dann aber nicht einfach so dargestellt, sondern auch noch indirekt verurteilt - Ich finde sowas beleidigend und respektlos. Im Laufe der Handlung habe ich keinen Bezug zu irgendeinem der Charaktere gefunden. Mir war einfach egal, was mit ihnen passiert.
Die meisten Stellung der Handlung waren eher uninteressant und haben kaum bis nichts zur Handlung beigetragen. Dadurch war das Buch so langatmig, dass ich die Lust am Lesen verloren habe. Vorrausahnen konnte zwar nicht alle, aber viele Szenen. Schade fand ich auch, dass es nur wenige Szenen in Mooncaster, der Dancing Jax Welt, gab. Überhaupt war die ganze Geschichte total unlogisch un der Plot hat keinen Sinn ergeben!
Gefallen haben mir die Szenen, die in Mooncaster gespielt haben, sowie die Szenen in Austerly Fellows' Haus. Beide Schauplätze hatten die Atmosphäre der Vorgängerbände, waren spannend und interessant.

FAZIT
Die Charaktere waren mir zu nervig, die Handlung hat sich gezogen und konnte mich nicht fesseln. Ich habe beim Lesen das Interesse verloren. Mich konnte der Abschlussband der Reihe leider nicht begeistern, auch wenn ich wirklich versucht habe, ihn zu mögen.


Bewertung:  
Cover: ●●
Schreibstil: ●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 4,4 / 10     (gefühlt: 4 / 10)


Mehr Infos:
Über das Buch
Über den Autor

*Bild- und Textquelle: http://www.script5.de/titel-2-2/dancing_jax_finale-7163