
Titel: Das Lied von Eis und Feuer - Der Thron der Sieben Königreiche
Originaltitel: A Clash of Kings
Autor: George R.R. Martin
Reihe: Das Lied von Eis und Feuer, Band 3 | Band 1 & 2
Genre: Fantasy
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 21. Juni 2011
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 576 Seiten
Preis: 16,00€
ISBN: 978-3-442-26822-1
Beschreibung
Nach dem Tod seines Vaters ist es an dem erst fünfzehnjährigen Robb Stark, die Herrschaft über Winterfell und damit über den ganzen Norden von Westeros anzutreten. Robb kämpft noch um die Anerkennung und den Respekt seiner Untertanen, da bricht im Reich ein Bürgerkrieg aus. Für Robb stellt sich allerdings kaum die Frage, auf welcher Seite er kämpfen wird, denn der junge König Joffrey Baratheon hält seine Schwestern als Geisel. Und während das Reich zerbricht, wächst im eisigen Norden eine viel größere Gefahr heran …
Zum Buch
Die Handlung im dritten Band ging mir allgemein etwas zu langsam voran. Hauptsächlich beschäftigt sich der Band mit den Verhandlungen und Strategien der einzelnen Fronten - seit Roberts Tod will jeder die Krone für sich beanspruchen. Demzufolge fokussiert sich der dritte Band der Reihe eher auf Worte als auf Taten und hat sich so angefühlt, als würde nur sehr wenig passieren, das die Handlung vorran treibt.
Trotz allem erhält man Einblicke in andere Charaktere und lernt neue Figuren kennen. Interessant fand ich besonders die Rolle der roten Priesterin Melisandre, die einem neuen Gott dient und offenbar über übernatürliche Kräfte verfügt.
Theon mochte ich in den vorherigen Bänden schon nicht. Jetzt, da man auch aus seiner Perspektive liest, ist meine kaum vorhandene Sympathie nur noch ins Negative gesunken. Auch wenn man ihn stellenweise fast bemitleidet, seine arroganten und überheblichen Charakterzüge bleiben und haben mir fast den letzten Nerv geraubt.
Da Tyrion viel strategisch plant, politisch und privat, fiel es mir weiterhin schwer, seine Sichtweisen zu lesen. Dennoch finde ich ihn als Charakter sehr interessant, da man ihn nie richtig einschätzen kann. Daenerys Sicht hat mich ein bisschen enttäuscht. In den letzten Teilen habe ich die Kapitel rund um ihren Charakter sehr gerne gelesen, leider passiert mit ihr in diesem Band nicht sonderlich viel.
Am liebsten mochte ich die Kapitel, die aus der Sicht der Starks geschrieben wurden. Jon kam für meinen Geschmack etwas zu kurz. Ähnlich wie bei Daenery gab es zwar interessante Aspekte, aber nicht die Menge an Handlungsfortschritt, die diese Sichtweisen herausstechend machen. Bran wird von Träumen geplagt, in denen er kein Mensch, sondern ein Wolf ist. Die Reet-Geschwister, die auf Winterfell zu Gast sind, dass seine Träume mehr sind als nur das. Die Traum-Thematik gefällt mir sehr und ich bin schon sehr gespannt, wie das Thema im nächsten Band weitergeführt wird.
Arya wird als Junge verkleidet und schließt sich den anderen Rekruten der Nachtwache an. Ihre Kapitel waren für mich definitiv am spannensten, da Arya viel erlebt und durchmachen muss und man gar nicht anders kann als mit ihr mitzufiebern.
Trotz allem erhält man Einblicke in andere Charaktere und lernt neue Figuren kennen. Interessant fand ich besonders die Rolle der roten Priesterin Melisandre, die einem neuen Gott dient und offenbar über übernatürliche Kräfte verfügt.
Theon mochte ich in den vorherigen Bänden schon nicht. Jetzt, da man auch aus seiner Perspektive liest, ist meine kaum vorhandene Sympathie nur noch ins Negative gesunken. Auch wenn man ihn stellenweise fast bemitleidet, seine arroganten und überheblichen Charakterzüge bleiben und haben mir fast den letzten Nerv geraubt.
Da Tyrion viel strategisch plant, politisch und privat, fiel es mir weiterhin schwer, seine Sichtweisen zu lesen. Dennoch finde ich ihn als Charakter sehr interessant, da man ihn nie richtig einschätzen kann. Daenerys Sicht hat mich ein bisschen enttäuscht. In den letzten Teilen habe ich die Kapitel rund um ihren Charakter sehr gerne gelesen, leider passiert mit ihr in diesem Band nicht sonderlich viel.
Am liebsten mochte ich die Kapitel, die aus der Sicht der Starks geschrieben wurden. Jon kam für meinen Geschmack etwas zu kurz. Ähnlich wie bei Daenery gab es zwar interessante Aspekte, aber nicht die Menge an Handlungsfortschritt, die diese Sichtweisen herausstechend machen. Bran wird von Träumen geplagt, in denen er kein Mensch, sondern ein Wolf ist. Die Reet-Geschwister, die auf Winterfell zu Gast sind, dass seine Träume mehr sind als nur das. Die Traum-Thematik gefällt mir sehr und ich bin schon sehr gespannt, wie das Thema im nächsten Band weitergeführt wird.
Arya wird als Junge verkleidet und schließt sich den anderen Rekruten der Nachtwache an. Ihre Kapitel waren für mich definitiv am spannensten, da Arya viel erlebt und durchmachen muss und man gar nicht anders kann als mit ihr mitzufiebern.
Fazit
Tatsächlich war mir dieser Band zu viel Planung und zu wenig Handlungen, die auch Auswirkungen hatten. Das heißt nicht, das nichts passiert - ganz im Gegenteil. Doch geht alles etwas zu langsam vorran, um mich richtig packen zu können. Ich habe allerdings die Hoffnung, dass die ganzen Ansätze im Folgeband weiterhin verfolgt und in Bewegung gebracht werden.
Bewertung
Cover: ●●●●○
Schreibstil: ●●●●○
Idee: ●●●○○
Charaktere: ●●●●○
Spannung: ●●◐○○
Handlung: ●●●○○
Insgesamte Wertung: 6,6 / 10 (gefühlt: 6 / 10)

Titel: Das Lied von Eis und Feuer - Die Saat des goldenen Löwen
Originaltitel: A Clash of Kings
Autor: George R.R. Martin
Reihe: Das Lied von Eis und Feuer, Band 4 | Band 1 & 2
Genre: Fantasy
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 19. September 2011
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 672
Preis: 16,00€
ISBN: 978-3-442-26821-4
Schreibstil: ●●●●○
Idee: ●●●○○
Charaktere: ●●●●○
Spannung: ●●◐○○
Handlung: ●●●○○
Insgesamte Wertung: 6,6 / 10 (gefühlt: 6 / 10)
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Titel: Das Lied von Eis und Feuer - Die Saat des goldenen Löwen
Originaltitel: A Clash of Kings
Autor: George R.R. Martin
Reihe: Das Lied von Eis und Feuer, Band 4 | Band 1 & 2
Genre: Fantasy
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 19. September 2011
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 672
Preis: 16,00€
ISBN: 978-3-442-26821-4
Beschreibung
Bürgerkrieg zerreißt das Reich Westeros, und der junge grausame König Joffrey Baratheon hält die Schwestern Sansa und Arya Stark als Geiseln, um ihren Bruder zur Treue zu zwingen. Während die ältere Sansa versuchen will, das beste aus der Situation zu machen, entscheidet sich Arya zur Flucht. Doch der Weg zu ihrer sicheren Heimat in Winterfell ist lang, und die verschiedenen Parteien, die im Bürgerkrieg aufeinanderprallen, sind nicht die einzige Gefahr für das junge Mädchen …
Zum Buch
Die Handlungsstränge des dritten Bandes wurden ausgebaut und haben mir zum Teil den Atem geraubt. Der Konflikt zwischen den Fronten, die um den Thron kämpfen, spitzt sich zu und jeder hat einige Überraschungen auf Lager...
Im vierten Band kommt die Handlung sehr viel schneller vorran als im Vorgänger. Die politischen Strategien und Intrigen waren teilweise zwar langatmig, doch es gab auch einige Vorfälle, die unvorhersehbar waren und mein Interesse an bestimmten Figuren geweckt haben. Obwohl die Kriegsstrategien immer noch eine große Rolle spielen, wurden diese Szenen durch andere, spannendere Szenen, ausgeglichen. Denn genau die Aspekte, die mir schon im letzten Band gefallen haben, bekamen viel Aufmerksamkeit. Besonders die Geschehnisse rund um Bran und Arya haben mich gefesselt und die vielen Wendungen und Enthüllungen im Verlauf des Buches waren für mich eine Achterbahn der Gefühle.
Auch die Sichtweisen von Jon und Daenery haben mir im 4. Band besser gefallen, auch wenn sich die Handungen etwas gezogen haben. Ich bin gespannt darauf, wie es Jon im nächsten Band ergehen wird.
Das Buch endet mit vielen offenen Stellen, bei denen man am liebsten einfach nur weiterlesen möchte. Trotzdem ist die Haupthandlung des Buches abgeschlossen, sodass die Cliffhanger nicht ganz so tragisch sind.
Im vierten Band kommt die Handlung sehr viel schneller vorran als im Vorgänger. Die politischen Strategien und Intrigen waren teilweise zwar langatmig, doch es gab auch einige Vorfälle, die unvorhersehbar waren und mein Interesse an bestimmten Figuren geweckt haben. Obwohl die Kriegsstrategien immer noch eine große Rolle spielen, wurden diese Szenen durch andere, spannendere Szenen, ausgeglichen. Denn genau die Aspekte, die mir schon im letzten Band gefallen haben, bekamen viel Aufmerksamkeit. Besonders die Geschehnisse rund um Bran und Arya haben mich gefesselt und die vielen Wendungen und Enthüllungen im Verlauf des Buches waren für mich eine Achterbahn der Gefühle.
Auch die Sichtweisen von Jon und Daenery haben mir im 4. Band besser gefallen, auch wenn sich die Handungen etwas gezogen haben. Ich bin gespannt darauf, wie es Jon im nächsten Band ergehen wird.
Das Buch endet mit vielen offenen Stellen, bei denen man am liebsten einfach nur weiterlesen möchte. Trotzdem ist die Haupthandlung des Buches abgeschlossen, sodass die Cliffhanger nicht ganz so tragisch sind.
Fazit
Buch 4 mochte ich mehr als den Vorhänger, da einfach mehr passiert ist. Vor allem die Wendungen haben mich überrascht und konnten die Kapitel, die sich gezogen haben, somit etwas ausgleichen. Die offenen Enden machen mich gespannt auf die nächsten Bücher.
Bewertung
Cover: ●●●●○
Schreibstil: ●●●●○
Idee: ●●●●○
Charaktere: ●●●●○
Spannung: ●●●◐○
Handlung: ●●●◐○
Insgesamte Wertung: 7,6 / 10 (gefühlt: 7,5 / 10)
Schreibstil: ●●●●○
Idee: ●●●●○
Charaktere: ●●●●○
Spannung: ●●●◐○
Handlung: ●●●◐○
Insgesamte Wertung: 7,6 / 10 (gefühlt: 7,5 / 10)
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