Sklavin des Schicksals: Brise der Freiheit von Pamela Gelfert
Auf die Reihe bin ich durch die Autorin selbst aufmerksam geworden, die mir einen netten Gästebucheintrag auf animexx geschrieben hat. Ohne dem Wissen, das ich Buchblogger bin, warb sie in sympathischer Weise für ihre erste Trilogie - vielleicht würde ich sie ja interessant finden. Und ja, das fand ich. Trotzdem dauerte es eine ganze Weile, bis ich sie mir gekauft habe. (Andere Bücher erschienen mir irgendwie "dringender".)
Doch um was geht es überhaupt? Die 17-jährige Tanja kann nun endlich die Sklavininsel verlassen und in Freiheit leben. Doch schon nach kurzer Zeit handelt sie sich in der ihr fremden Welt Ärger ein und muss um ihr Leben kämpfen.
Wie fand ich's? Puhh. Ehrlich gesagt, war ich sehr froh, als es zu ende war. Tatsächlich haben mich sehr, sehr viele Dinge an dem Buch gestört und mir den Lesespaß genommen. Dabei fing es so interessant an... Beginnen wir einfach mal mit meinem Hauptproblem: der Protagonistin. Tanja ist naiv, hat keinen Sinn für Respekt oder Anstand und ein loses Mundwerk. Im späteren Verlauf hat es mich masiv gestört, dass sie immer gerettet werden musste. Oh, und ihre Schwärmerei. Ja, ich habe Lukas mehr als einmal zugestimmt, als er meinte, sie wäre nervig. Dann kommen da noch einige unrealistische Logikfehler hinzu - warum würde ein König eine einfache Sklavin, die ihm eigentlich egal sein müsste, so unglaublich sehr schützen wollen? - und auch die Wortwahl an bestimmten Stellen waren meiner Meinung nach unpassend, wenn man bedenkt, in welcher Zeit die Geschichte ungefähr spielt. Die positiven Dinge waren hingegen "nur" der Schreibstil (am Anfang fand ich es ein wenig verwirrend, dass die Sichtweisen sich ständig geändert haben, finde es aber recht praktisch), der sich - abgesehen, von einigen Rechtschreib- bzw. Tippfehlern, die bewusst so gelassen wurden - eigentlich ganz gut und flüssig lesen lässt und die sehr durchdachte Handlung. Ich habe gemerkt, dass die Autorin wirklich über die Geschichte und den Handlungsverlauf nachgedacht und eine richtige, eigene Welt aufgebaut hat und das ist sehr bemerkenswert. Nur hätte für mich etwas mehr Spannung mit einfließen können - es zog sich alles sehr lang und war irgendwie "zäh" - und der Schluss hat mich irgendwie ... enttäuscht. Ja, ich hatte wirklich mehr erwartet; richtig viel Action und Kämpfe und Blutvergießen. Aber stattdessen war es nur ein Handel, der mir grotesk und sinnlos vorkam, denn somit wurde gar nichts erreicht und die Endsituation war fast genauso gleich wie am Anfang des Buches.
Fazit? Ich habe mich eigentlich sehr auf dieses Buch gefreut, weil es mal eine andere Geschichte war, aber ich musste mich eher quälen weiterzulesen. Vermutlich liegt es auch nur an meiner Auffassung von unsympathischen Personen, aber mich hat die Protagonisten fast permanent genervt und mir den Lesespaß genommen.
Bewertung
Schreibstil: ●●●○○
Idee: ●●●◐○
Charaktere: ●●○○○
Spannung: ●○○○○
Handlung: ●◐○○○
Insgesamte Wertung: 4,4 / 10
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Um was geht's? Lukas und Tanja sind dem Kult entkommen und Tanja wird nun zur Priesterin ausgebildet. Nach ihrer Ausbildung trifft sie die Entscheidung, ins Elbenreich zu gehen, um den Elben zu besuchen, der sie damals als Sklavin freigekauft hat. Doch damit wird nicht nur Tanja in einen Hinterhalt gelockt.
Bewertung
Schreibstil: ●●●○○
Idee: ●●●◐○
Charaktere: ●●○○○
Spannung: ●○○○○
Handlung: ●◐○○○
Insgesamte Wertung: 4,4 / 10
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Sklavin des Schicksals: Wind der Veränderung von Pamela Gelfert
Wie fand ich's? Mit der positiven Einstellung, der zweite Teil würde vielleicht besser werden, wagte ich mich an das nächste Buch der Reihe. Und schon nach ein paar Seiten war ich von Tanja genervt. Aber, gott sei dank, wurde meine Geduld belohnt und ihr Charakter veränderte sich tatsächlich nach einigen schweren Kapiteln und Tanjas Aufenthalt bei der Priesterin. Das machte das ganze Lesen sehr, sehr, sehr viel angenehmer. Einzig und allein zwei Sachen haben mich an ihr hin und wieder "gestört": Zum einen ihr sensibler Gerechtkeitssinn, zum anderen ihre Schwärmerei - bei beiden hätte ich allerdings auch bei jedem anderen Buch die Augen verdreht.
Die Handlung ging wieder nur sehr langsam vorran, das besserte sich aber zum Glück ab der zweiten Hälfte des Buches. Und siehe da: Kaum sind sie im Elbenreich, wird es doch tatsächlich spannender und lebhaftiger.
Fazit? Ich bin ja so froh, dass Tanja sich geändert und somit weniger nervig ist. Und auch die Handlung kommt jetzt endlich in Schwung. Ich mochte den letzten Teil des Buches wirklich gerne.
Bewertung
Schreibstil: ●●●○○
Idee: ●●●◐○
Charaktere: ●●●○○
Spannung: ●●◐○○
Handlung: ●●●○○
Insgesamte Wertung: 6,0 / 10
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Um was geht's? Lukas ist als Geisel bei den Elben gefangen und die letzte Hoffnung auf einen Friedensvertrag. Tanja wird gegen ihren Willen außerhalb des Elbenreichs gebracht. Die Kultanhänger trachten immer noch um ihr Leben und die meisten Elben wollen Lukas tot sehen - ein erneuter Kampf ums Überleben.
Wie fand ich's? Na bitte. Warum nicht gleich so? Ich hätte wirklich und unter keinen Umständen gedacht, dass es in dieser Reihe mal so brutale Szenen zu lesen gibt. Man erfährt endlich Lukas' Vergangenheit und die ist mehr als hart. Oh, und ich hatte ja so einen Hass auf Sarah. Das Weib ist echt krank. Kein Wunder, dass Lukas so abweisend und kalt ist. Der Mittelteil des Buches war für mich der ruhigste Teil im ganzen Buch - was nicht unbedingt schlecht sein soll - und zum Ende passiert wieder mehr. Und yay, Kämpfe, Blut und töten. Halleluja. Tanja ist tatsächlich über ihren Schatten gesprungen. Aber diese "Ich weiß, sie wollten mich töten, aber ich möchte keinen Menschen verletzen"-Gedanken waren ein klein wenig nervig. Nur ein klein wenig. Ansonsten ist Tanja wirklich sehr erträglich geworden.
Fazit? Überraschung, mir hat das Buch gefallen. Es gab mehr Spannung, mehr Action, mehr andere Charaktere und ein hübscher Abschluss. Meiner Meinung nach der beste Band der Reihe.
Bewertung
Schreibstil: ●●●○○
Idee: ●●●◐○
Charaktere: ●●●●○
Spannung: ●●●○○
Handlung: ●●●●○
Insgesamte Wertung: 7,0 / 10
Schreibstil: ●●●○○
Idee: ●●●◐○
Charaktere: ●●●○○
Spannung: ●●◐○○
Handlung: ●●●○○
Insgesamte Wertung: 6,0 / 10
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Sklavin des Schicksals: Sturm des Schicksals von Pamela Gelfert
Um was geht's? Lukas ist als Geisel bei den Elben gefangen und die letzte Hoffnung auf einen Friedensvertrag. Tanja wird gegen ihren Willen außerhalb des Elbenreichs gebracht. Die Kultanhänger trachten immer noch um ihr Leben und die meisten Elben wollen Lukas tot sehen - ein erneuter Kampf ums Überleben.
Wie fand ich's? Na bitte. Warum nicht gleich so? Ich hätte wirklich und unter keinen Umständen gedacht, dass es in dieser Reihe mal so brutale Szenen zu lesen gibt. Man erfährt endlich Lukas' Vergangenheit und die ist mehr als hart. Oh, und ich hatte ja so einen Hass auf Sarah. Das Weib ist echt krank. Kein Wunder, dass Lukas so abweisend und kalt ist. Der Mittelteil des Buches war für mich der ruhigste Teil im ganzen Buch - was nicht unbedingt schlecht sein soll - und zum Ende passiert wieder mehr. Und yay, Kämpfe, Blut und töten. Halleluja. Tanja ist tatsächlich über ihren Schatten gesprungen. Aber diese "Ich weiß, sie wollten mich töten, aber ich möchte keinen Menschen verletzen"-Gedanken waren ein klein wenig nervig. Nur ein klein wenig. Ansonsten ist Tanja wirklich sehr erträglich geworden.
Fazit? Überraschung, mir hat das Buch gefallen. Es gab mehr Spannung, mehr Action, mehr andere Charaktere und ein hübscher Abschluss. Meiner Meinung nach der beste Band der Reihe.
Bewertung
Schreibstil: ●●●○○
Idee: ●●●◐○
Charaktere: ●●●●○
Spannung: ●●●○○
Handlung: ●●●●○
Insgesamte Wertung: 7,0 / 10
