Sonntag, 12. August 2012

[Bücher] ♣ Juli ♣ Monatsüberblick


~Gelesen~

Skindancer: Magisches Tattoo von Anthony Francis
(135 von 412 Seiten)
abgebrochen

Schattengeboren von Alison Sinclair
(506 Seiten)
Rezension

Delirium von Lauren Oliver
(409 Seiten)
Rezension

Deadline: Tödliche Wahrheit von Mira Grant
(503 Seiten)
Rezension

Griechische Mythologie für Anfänger 2: Die Helden von Nicolas Fayé
(60 Seiten)
keine Rezension

insgesamt 1613 gelesene Seiten

~Gekauft~

Ugly: Verlier nicht dein Gesicht von Scott Westerfeld
Girls Parts: Auf Liebe programmiert von John M. Cusick


~Fazit~

Im großen und ganzen bin ich mit diesem Monat ganz zufrieden. Durch die Prüfungen war schon alles sehr stressig, weswegen ich eigentlich recht stolz auf mich bin, dass ich ein paar von den dickeren Büchern von meinem SuB weggelesen habe - die, bis auf Skindancer, auch sehr gut waren.

 ~Video~

Mittwoch, 8. August 2012

Rezension ♣ Delirium - Lauren Oliver


Bildquelle*

Titel: Delirium
Autorin: Lauren Oliver
Genre: Dystrophie
Verlag: carlsen
Erscheinungsdatum: November 2011
Format: Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 416
Preis: 18,90€
ISBN: 978-3-551-58232-4




Kurzbeschreibung:
Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals.
Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.
Quelle*

Gestaltung:
Das Cover sieht wunderschön aus! Die Idee, das Wort "Liebe" über den ganzen Umschlag zu verteilen ist sehr schön umgesetzt worden. Hübsch finde ich auch, dass das Gesicht des Mädchens auf der Klappseite weiterverläuft. Die beerige Farbe passt gut zur Geschichte und wirkt sehr harmonisch. Aber auch ohne Schutzumschlag sieht das Buch toll aus: es ist ungefähr kupferfarben, die Wörter des Buchrückens wurden eingestanzt. Von innen ist das Buch auch beerenfarbig und bei jedem neuen Kapitel - die übrigens in der selben schönen, geschwungen Schrift wie der Buchtitel geschrieben sind - werden Teile aus dem "Buch Psst" und anderen Lehrbüchern zitiert; eine sehr interessante Idee.
Delirium wurde so liebevoll und schön gestaltet. Das deutsche Cover finde ich außerdem auch besser - ich sagte ja bereits, dass ich diese ausdruckslosen Cover nicht besonders mag.

Erste Sätze:
»Es ist jetzt vierundsechzig Jahre her, dass der Präsident und das Konsortorium die Liebe als Krankheit identifiziert haben, und vor dreiundvierzig Jahren haben die Wissenschaftler ein Heilmittel dagegen entwickelt. In meiner Familie haben alle den Eingriff bereits hinter sich. Meine ältere Schwester Rachel ist jetzt seit neun Jahren gesund. Sie ist jetzt schon so lange gegen die Liebe immun, dass sie sagt, sie erinnere sich noch nicht einmal an ihre Symptome.«

Zum Buch:
Delirium spielt in der Zukunft, in der die Liebe als Krankheit gilt. Durch die Evaluierung wird jeder unter 18. befragt und ausgewertet, danach einer Ausbildung oder weiterbildenden Schule und einem Partner zugewiesen, den sie danach heiraten müssen. Außerdem wird festgelegt, wie viele Kinder sie zeugen müssen. Nach dem 18. Geburtstag werden Teile des Hirns herausgeschnitten, wodurch danach weder Liebe noch sonstige Gefühle (Hass, Schmerz, Verlangen etc.) empfunden werden können. Aber nicht nur zum Partner, sondern auch für die eigenen Kinder kann man keine Liebe empfinden. Außerdem gibt es Grenzen, eine Ausgangssperre, der Stadt hat die Kontrolle über das Internet, kann sich in Telefongespräche einschalten, Wachen patrouillieren regelmäßig, man darf sich nicht lange berühren und Mädchen und Jungen leben getrennt.
In dieser Welt lebt die 17-jährige Lena. Sie vertraut dem System, bis sie Alex kennenlernt. Und als sie sich näher kommen und sie etwas für ihn empfindet, bemerkt sie, dass sie ihr ganzes Leben lang in einer großen Lüge gelebt hat.

Schon von Anfang an ist die Welt, in der Lena lebt, sehr interessant. Schritt für Schritt versteht man, wie das System läuft. Die Idee, die Liebe als Krankheit zu sehen, finde ich sehr originell und wurde von der Autorin gut umgesetzt.
Die Geschichte an sich stolperte allerdings eher vor sich hin und wirkte teilweise sehr schwunglos und langatmig, obwohl ich wirklich daran interessiert war, wie es weiter geht. Zwar gab es zwischendurch auch ein paar schockierende und spannende Szenen, diese sind aber relativ schnell wieder verklungen. Auch waren bestimmte Sachen ziemlich vorhersehbar.
Der Schreibstil ist sehr poetisch, mit vielen Metaphern und Personifizierungen, was mir sehr gut gefallen hat. Dadurch wirkten allerdings auch bestimmte Stellen nicht besonders spannend. Er ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, wodurch man Lenas Handlungen relativ gut verstehen kann, auch wenn sie manchmal etwas naiv oder überstürzt handelt.
Lena ist ein sehr ruhiges und schüchternes Mädchen, die das System und die Regeln für richtig hält und ihnen vertraut. Nachdem sie Alex näher kennengelernt hat, zweifelt sie daran und wird rebellischer. Innerhalb des Buches macht sie eine große Wandlung durch, was mir sehr gut gefallen hat. Alex ist das genaue Gegenteil von Lena, trotzdem passen die beiden gut zusammen. Er hat eine beruhigende und liebenswerte Art, so dass man ihn schnell ins Herz schließt. Ihre Liebesbeziehung bahnt sich nur sehr langsam an, ist hübsch nachzuverfolgen und nicht kitschig, was ich wirklich gut finde, da es sehr angenehm zu lesen war. Und dann ist da noch Hanna, Lenas beste Freundin. Sie ist hübsch und hält nicht besonders viel vom System. Sie möchte ihren Spaß haben und verbringt manchmal die Nächte auf illegalen Partys. Auch wenn sie und Lena recht unterschiedliche Mädchen sind, so sind sie doch sehr gute Freundinnen. Meiner Meinung nach sind die Charaktere sehr tiefgründig, das gilt auch für die Nebencharaktere, auch wenn diese nicht besonders groß erläutert wurden. Ich konnte mir gut vorstellen, dass es diese Personen wirklich gibt.
Ungefähr die letzten hundert Seiten habe  ich verschlungen, weil besonders das Ende sehr spannend und actionreich war. Auch endete es sehr unerwartet und leider mit einen kleinen Cliffhanger, aber dadurch freue ich mich schon auf den zweiten Band.

Delirium ist ein guter Auftakt der Armor-Trilogie mit kleinen Schwächen, der mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat.

Sonstiges:
Delirium ist der erste Band einer Trilogie, Band zwei (Pandemonium) erscheint am 25. Oktober 2012. Von Lauren Oliver ist außerdem noch das Buch Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie auf deutsch erschienen.

Über die Autorin:
Schon als Kind hat Lauren Oliver leidenschaftlich gern Bücher gelesen und dann Fortsetzungen dazu geschrieben. Irgendwann wurden daraus ihre eigenen Geschichten. Sie hat Philosophie und Literatur studiert und kurz bei einem Verlag in New York gearbeitet. Dort bestand ihr Beitrag hauptsächlich darin, die Kleiderordnung zu missachten und immer wieder den Drucker kaputt zu machen. Lauren Oliver lebt in Brooklyn. Nach »Wenn du stirbst..«. ist dies ihr zweiter Roman.

Zitate:
»Herzen sind zerbrechlich. Deshalb muss man so vorsichtig damit sein.« (Seite 12)
»Selbstmord. Ein Wort, das zur Seite gesprochen wird, ein Wort, das die Leute flüstern, wispern und hüsteln; ein Wort, das hinter vorgehaltener Hand gesagt oder in verschlossenen Räumen gemurmelt wird.« (Seite 15)
»Es ist komisch, wie das Leben funktioniert. Man will etwas und wartet und wartet und es kommt einem ewig vor, bis es eintritt. Dann ist es endlich so weit und es geht vorbei und dann möchte man nichts lieber, als sich in den Moment zurückzuziehen, bevor sich die Dinge verändert haben.« (Seite 49)
»Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir alle wissen, das Ende rückt näher. Die meisten von uns werden sich nach dem Schulabschluss nicht wiedersehen, und selbst wenn, wird es anders sein.« (Seite 89)
»Alle, denen du vertraust, alle, von denen du glaubst, du könntest auf sie zählen, enttäuschen dich irgendwann.« (Seite 104)
»Eine Welt ohne Angst. Unmöglich.« (Seite 125)
»Tiere, denke ich. Wir sind Tiere(Seite 208)
»Mir wird klar, wie klein alles ist, unsere ganze Welt, alles, was wir für wichtig halten - unsere Geschäfte, unsere Razzien, unsere Berufe, unser ganzes Leben. Und die Welt dreht sich immer weiter, die Nacht wird zum Tag und wieder zu Nacht, ein endloser Kreislauf; die Jahreszeiten wechseln und verändern sich wie ein Monster, das sein Fell abwirft, bevor ihm ein neues wächst.« (Seite 217)
»Alles wird gut. Worte, die in Wirklichkeit nichts bedeuten, nur Geräusche, die wir in die endlose Weite und Dunkelheit sprechen, verzweifelte kleine Versuche, uns im Fallen an etwas festzuklammern.« (Seite 236)
»Das Leben ist seltsam. Es schleppt sich weiter dahin, blind und unbewusst, selbst wenn deine kleine private Welt - dein kleiner zurechtgeschnitzter Bereich - sich dreht und verändert oder ganz auseinanderbricht.« (Seite 285)
»Das ist wohl einfach ein Teil davon, Menschen zu lieben: Man muss Dinge zurücklassen. Manchmal muss man sogar die Menschen selbst zurücklassen.« (Seite 354)
»Ich weiß, dass es - einzig und allein - darum geht, die Dinge zu finden, die wichtig sind, und daran festzuhalten und für sie zu kämpfen und sie niemals loszulassen.« (Seite 358)

Bewertung:
Cover: ●●●●●
Schreibstil: ●●●●◐
Idee: ●●●●◐   
Charaktere: ●●●●○
Humor: ●●○○○
Romantik: ●●●◐○
Spannung: ●●●○○
Handlung: ●●●◐○

Insgesamte Wertung: 7,8 / 10

Mehr Infos:
Über das Buch
Über die Reihe
Über die Autorin
Leseprobe
Hörprobe 

Neugierig, wie das Cover von anderen Ländern aussieht? » Klick hier.

*Bild- und Textquelle: http://www.carlsen.de/junge-erwachsene/hardcover/delirium/19561

Sonntag, 5. August 2012

Neuzugänge ♣ 01-07-12


Da ich meinen SuB nun erfolgreich unter 10 gebracht habe, habe ich mir zwei Bücher gegönnt: Ugly - Verlier nicht dein Gesicht (Scott Westerfeld) und Girls Parts - Auf Liebe programmiert (John M. Cusick).


Ich möchte euch nochmal an mein 50 Leser Gewinnspiel erinnern. (Klickt hier für weitere Informationen.) Es läuft noch bis zum 17.08.!

Donnerstag, 2. August 2012

Rezension ♣ Deadline - Tödliche Wahrheit - Mira Grant

Titel: Deadline - Tödliche Wahrheit
Autorin: Mira Grant
Genre: Dystrophie
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 12.07.2012
Format: Klappenbroschur
Seitenzahl: 512
Preis: 12,99€
ISBN: 978-3-8025-8417-6




Kurzbeschreibung:
- Achtung, enthält Spoiler zum ersten Band. -
Nach dem Tod seiner Schwester Georgia hat das Leben für Shaun Mason keinen Sinn mehr. Nur sein Job als Chef einer Nachrichtenorganisation hält ihn davon ab, sich völlig aufzugeben. Da taucht eine für tot erklärte Mitarbeiterin des Centers for Disease Control bei Shaun auf. Sie besitzt äußerst brisante Informationen über das Zombie-Virus, die beweisen, dass die Verschwörung, die Georgia das Leben kostete, noch viel gewaltigere Ausmaße hat als befürchtet …
Quelle*

Gestaltung:
Das Cover ist wieder etwas düsterer als das Original gestaltet, weshalb ich es nach wie vor ein bisschen schöner finde. Das Originalcover wirkt mir einfach ein wenig zu kahl. Der Schriftzug und die Anzeige sind leicht beschichtet, wodurch sie etwas glänzen, wenn man das Buch gegen das Licht hält. Auch wurde bei Deadline die Klappeninnenseiten wieder wunderschön gestaltet.
Der Original- und deutsche Untertitel finde ich sehr schön und passend zum Inhalt.

Erste Sätze:
»Unsere Geschichte beginnt dort, wo zahllose Geschichten der letzten siebenundzwanzig Jahre enden: Damit, dass ein Idiot - in diesem Fall Rebecca Atherton, Kopf der Irwins von Nach dem Jüngsten Tag, Gewinnerin der Stevie-Goldmedaille für Tapferkeit im Angesicht von Untoten - beschloss, rauszugehen und mit einem Stock nach einem Zombie zu stochern, um zu sehen, was passieren würde. He, es besteht schließlich immer die Möglichkeit, dass es diesmal anders läuft. Ich zumindest habe immer gedacht, dass es bei mir anders laufen würde, als ich noch derjenige war, der rumgestochert hat.«

Zum Buch:
Ungefähr ein Jahr ist seit der schrecklichen Verschwörung rund um Senator Ryman vergangen. Shaun und sein neues Bloggerteam von Nach dem Jüngsten Tag versuchen ihre Arbeit nach wie vor so gut wie möglich zu machen. Eines Tages taucht ein bekanntes Gesicht des Seuchenschutzes auf - mit gravierenden Informationen über Kellis Amberlee, die die ganze Verschwörung noch schockierender und gewaltiger machen. Gemeinsam macht sich das Team auf die Suche nach weiteren Informationen; vor allem aber suchen sie nach der Wahrheit - auch, wenn es sie das Leben kosten sollte.

Schon der erste Satz brachte mir ein Lächeln ins Gesicht, da er (fast) der selbe ist wie im ersten Band. Gefolgt wurde er von einer kleinen Actionszene, und auf den nächsten Seiten gab es hin und wieder Wiederholungen zur Gedächnisauffrischung. Schon circa ab Seite 50 ging die Geschichte über den Klappentext hinaus. Man erfährt viel Interessantes über das Virus, durch das die Zombies entstanden sind, und das ist auch ungefähr das, um das sich das Buch hauptsächlich dreht: Kellis Amberlee. Es war für mich spannend und schockierend zugleich, diese und weitere Sachen über das Virus zu erfahren. Da diese Stellen oft medizinisch - aber trotzdem relativ einfach - erklärt wurden, war es für mich manchmal schwer und etwas anstrengend mitzukommen, aber im großen und ganzen war es dennoch verständlich. Neben diesem Thema gab es allerdings auch viele andere emotionale, spannende und schockierende Szenen; auch war der Humor weiterhin vorhanden - oft musste ich schmunzeln oder sogar laut auflachen. Im Prinzip war es wieder ungefähr das selbe Muster: Fahrt - Infos - Fahrt - Action - Flucht - Gerede. Das soll allerdings nichts Schlechtes bedeuten, denn auch trotz mancher ruhigen Szenen wurde es nie langweilig. Zum Ende spitzt sich die Lage immer weiter zu und es gibt ein paar überraschende Wendungen. Geendet hat das Buch für mich ziemlich bombastisch. Ich für meinen Teil möchte dadurch unbedingt wissen, wie es weiter geht.
Deadline wurde wieder in fünf Bücher aufgeteilt, bei denen man jeweils wieder zwei Zitate von Georgia, Shaun oder den anderen Teammitgliedern lesen kann. Auch die Blogeinträge eben dieser erscheinen wieder am Ende jedes Kapitels.
Man liest das Buch, wie am Ende von Band eins auch, aus der Sicht von Shaun. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, stellenweise humorvoll und selbstironisch.
Die meisten der neuen Charaktere kennt man schon aus dem Vorgänger - und sei es auch nur namentlich. Alle sind trotz ihrer kleinen Macken liebenswert, sympathisch und vor allem sehr authentisch. Auch sind ihre Handlungen meistens gut nachvollziehbar.

Im Vergleich zu Feed ist Deadline vor allem inhaltlich besser, da die Handlung flüssiger abläuft und sich nicht so dahinschleppt. Stellenweise fällt zwar auch die Spannung ein wenig, diese ist aber dennoch durchgehend vorhanden. Womit mich Deadline wirklich begeistert hat, waren die schockierenden und gleichzeitig interessanten Informationen über Kellis Amberlee, sowie das nervenauftreibende und überraschende Ende.

Sonstiges:
Deadline - Tödliche Wahrheit ist der zweite Teil der Newsflash-Trilogie. Band eins, Feed - Viruszone, ist schon erschienen und Band drei, Blackout - Kein Entrinnen erscheint im Januar 2013.
Eine Rezension zu Feed findet ihr hier.
Nachtrag: Meine Rezension zu Blackout findet ihr hier.

Über die Autorin:
Mira Grant widmet sich neben dem Schreiben vor allem dem Studium unheimlicher Viren. Außerdem ist sie eine ausgewiesene Expertin für die Zombie-Apokalypse und hat mehr Horrorfilme gesehen, als für einen Menschen gesund sein kann. Sie lebt in Kalifornien in einem alten Farmhaus, umgeben von Katzen, Comics und Büchern über schreckliche Krankheiten.

Zitate:
»Manchmal braucht man Lügen, um am Leben zu bleiben.« (Seite 7)
»Wenn man schon stirbt, dann doch bitte wenigstens vor laufender Kamera.« (Seite 14)
»Das Leben macht mehr Spaß, wenn man riskiert, es zu beenden.« (Seite 107)
»Es gibt immer etwas, was man noch hätte sagen, tun oder fragen sollen, wofür man keine Zeit mehr hatte. Es gibt immer ein fehlendes Puzzleteil.« (Seite 127)
»"Wie schlimm ist es?" - "Auf einer Skala von eins bis Scheiße, wir werden alle sterben?"« (Seite 132)
»Ich glaube, wenn an diesem Punkt irgendetwas die Menschheit vernichtet, dann wird es die Menschheit selbst sein.« (Seite 154)
»Kleider einer toten Freundin, Haarschnitt meiner toten Schwester, gute Arbeit.« (Seite 156)
»Ich bin so schwer beschädigt, dass man mich eigentlich zum Hersteller zurückschicken müsste.« (Seite 194)
»Wenn man jemanden die Wahrheit sagt, dann gibt man ihm Waffen gegen eine Welt in die Hand, die so voller Grausamkeit ist, dass man nicht mit einfachen Unwahrheiten gegen sie ankommen kann.« (Seite 239)
»Manchmal machen Menschen Fehler, und manchmal handelt es sich um die Sorte Fehler, bei denen man keine zweite Chance erhält.« (Seite 286)
»Ich glaube, eines Tages wirst du einen Berg sehen und sagen: "Da sollte ich raufsteigen", oder du wirst beim Anblick eines hübschen Mädchens die gleichen Worte denken.« (Seite 371)
»Das eine, worauf ich absolut vertraue, ist die menschliche Fähigkeit, alles noch schlimmer zu machen.« (Seite 433)
»Unsere Zeit ist abgelaufen, und wir wussten nicht mal, dass sie begrenzt war.« (Seite 453)

Bewertung:
Cover: ●●●●●
Schreibstil: ●●●●●
Idee: ●●●●◐   
Charaktere: ●●●●●
Humor: ●●○○○
Romantik: ●○○○○
Spannung: ●●●●○
Handlung: ●●●●◐

Insgesamte Wertung: 9,2 / 10

Mehr Infos:
Leseprobe

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*Bild- und Textquelle: http://www.egmont-lyx.de/product_info.php/info/p4629_deadline.html