Sonntag, 31. August 2014

Rezension ♣ Die Bestimmung: Letzte Entscheidung (Veronica Roth)


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Bildquelle*
 Titel: Die Bestimmung: Letzte Entscheidung
 Autorin: Veronica Roth
 Reihe: Band 3; Trilogie | Band 1 | Band 2 
 Genre: Dystrophie
 Verlag: cbt
 Erscheinungsdatum: 24. März 2014
 Format: Hardcover
 Seitenzahl: 512 Seiten
 Preis: 17,99€
 ISBN:  978-3-570-16157-9




Beschreibung:
Die Fraktionen haben sich aufgelöst und Tris und Four erfahren, dass ihr ganzes Leben eine Lüge ist: Es gibt eine Welt außerhalb ihrer Stadt, außerhalb des Zauns. Für Tris und Four steht fest, dass sie diese neue Welt erkunden wollen. Gemeinsam. Doch sie müssen erkennen, dass die Lüge hinter dem Zaun größer ist, als alles, was sie sich vorstellen konnten, und die Wahrheit stellt ihr Leben völlig auf den Kopf. Als Tris dann auch noch die letzte Entscheidung treffen muss, kommt alles ganz anders als gedacht ...

Zum Buch:
Der letzte Band der Die Bestimmung Trilogie ist ein solider Abschluss, trotz allem habe ich mir mehr erwartet. Im Gegenteil zu den vorherigen Teilen ist der Abschlussband nicht nur aus Tris' Sicht sondern auch aus die von Four geschrieben. Mit der Sicht von Four bin ich nicht ganz klargekommen. Obwohl es interessant war alles durch Tobias' Augen zu sehen und ich verstehe, warum die Autorin diesen Weg gegangen ist finde ich die Lösung nicht besonders günstig; zumindest mich hat der Wechsel oft verwirrt. Immer wieder habe ich mitten im Lesen gestockt, einen Absatz erneut gelesen und musste mich dann daran erinnern, dass es eine andere Sichtweise ist.

So gut wie alles spielt sich außerhalb des Zauns ab. Was genau 'außerhalb des Zauns' ist und wozu es dient hat mich ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht. Ich habe etwas spektakuläreres erwartet. Das Buch ist so voll von neuen Informationen und Erklärungen, die was das wissenschaftliche angeht nicht ganz uninteressant sind, dass ich teilweise den Durchblick verloren habe. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass es sich die Autorin eher einfach gemacht hat. Auch bleiben Fragen offen und es gibt einige Logiklücken.

Die Beziehung zwischen Tris und Tobias ist erträglicher als in Band 2, zumindest gab es etwas weniger Drama. Beide Charaktere haben den Großteil ihrer Sympathie aus Band eins verloren, was unter anderem an den vielen Streitereien und Geheimnissen liegt. Zwar hat sich das in diesen Band gelegt, dennoch konnte ich mich nicht hundertprozentig mit ihnen anfreunden. Allgemein gingen mir die Charaktere nicht besonders nahe, auch nicht die Tode, die erneut sinnlos und nur Mittel zum Zweck waren.

FAZIT
Die Lösung zur Auflösung und Abschluss der Reihe ist in Ordnung, hat mich allerdings etwas enttäuscht. Ich habe mehr Action und mehr Wendungen erwartet. Leider legt sich die im Beginn entstehende Spannung recht schnell, plätschert vor sich hin und steigt nur nochmal kurz zum Ende, dass mehr oder weniger unüberraschend war.

Sonstiges:
Die Bestimmung: Letzte Entscheidung (OT: Allegiant) ist der dritte Teil einer Trilogie. Band eins heißt Die Bestimmung (OT: Divergent), Band zwei Die Bestimmung: Tödliche Wahrheit (OT: Insurgent). Auf englisch sind außerdem The World of Divergent: The Path to Allegiant und Four: A Divergent Story Collection erschienen. Letzteres wird unter dem Titel Die Bestimmung: Fours Geschichte im November 2014 erscheinen.

Bewertung:
Cover: ●●●● 
Schreibstil: ●●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 7 / 10


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Montag, 25. August 2014

Rezension ♣ The Devil Wears Prada (Lauren Weisberger)


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Bildquelle*
 Titel: The Devil Wears Prada
 deutscher Titel: Der Teufel trägt Prada
 Autorin: Lauren Weisberger
 Reihe: /
 Genre: Chick Lit
 Verlag: Anchor Books
 Erscheinungsdatum: 30. Mai 2006
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 448 Seiten
 Preis: 9,99€
 ISBN:  978-0307275554



Beschreibung:
Andrea Sachs träumt von einer Karriere als Journalistin in New York. Tatsächlich gelingt es ihr, einen vermeintlichen Traumjob zu ergattern: Andrea wird von der glamourösen Modezeitschrift Runway als persönliche Assistentin der Herausgeberin Miranda Priestly angestellt. Der Job entpuppt sich jedoch rasch als purer Horror!

Zum Buch:
Wer dieses Buch lesen will, darf keine allzu große Handlung erwarten. Das Hauptaugenmerk ist auf Andrea und ihren Job bei Runway gelegt. Ungefähr achzig Prozent des Buches waren schlicht und einfach ihre verschiedenen Arbeiten. Klingt langweilig, ist es aber nicht. Auch wenn es an manchen Stellen etwas suspekt oder verwirrend war alles doch ganz amüsant zu lesen. Ich fand es interessant mitzuverfolgen wie sich Andrea in ihrer neuen Hölle schlägt und ob sie es wohl das ganze Jahr aushalten wird und was sie danach erwartet. Es gibt auch viele Zeitsprünge, in denen Andrea bestimmte Momente, Erlebnisse oder Konversationen erzählt, die vorher passiert sind und zu der momentanen Szene passen. Diese Zeitsprünge haben mich sehr oft verwirrt, da ich gar nicht wusste wann das war, was genau das 'jetzt' war und vor allem wann die Erzählung vorbei war. Der Rest der Handlung fand meistens im Appartment von Andrea, ihrer besten Freundin Lily oder ihrem Freund Alex statt. Dort haben sie sich meistens über ihre Arbeit unterhalten.

Andrea war als Protagonistin sehr realistisch und, bis auf einige Stellen, sympathisch. Im Laufe des Buches merkt man immer mehr wie der Job ihr Privatleben beeinflusst und als Leser habe ich mit ihr gelitten, weil sie absolut nichts dagegen tun kann wenn sie die Stelle behalten will. Sie sieht also nur hilflos zu wie ihre Beziehungen zu den Menschen, die sie am meisten liebt, zerbricht.
Hier fand ich Lily und vor allem Alex zu hart. Es ist zwar verständlich, dass sie sauer auf Andrea sind, weil sie kaum noch Zeit mit ihnen verbringt. Aber sie versuchen auch nicht, sich in ihre Lage zu versetzen um nachzuvollziehen wie anstrengend es ist unter so einem Boss zu arbeiten.
Und ja, Miranda Priestly ist wirklich der Teufel in Person. An manchen Stellen blieb mir der Mund offen stehen und ich dachte nur "Das ist nicht ihr ernst, oder?". Allein der Gedanke, dass es in diesem Geschäft tatsächlich Leute gibt, die ihre Assistenten oder allgemein die Leute um sich so behandeln, ist mehr als erschreckend.

FAZIT
Obwohl ich dieses Genre normalerweise nicht lese, hat mich das Buch wunderbar unterhalten. Man darf nicht zu viel erwarten und sich einfach auf die Handlung einlassen. An vielen Stellen konnte mich das Buch zum Lachen bringen, oft fand ich es aber auch langatmig. An und für sich war es interessant mal in die Fashionwelt abzutauchen und der Plot Twist am Ende hat mich wirklich überrascht.

Zum Englisch:
Am Anfang hatte ich Probleme mit dem Lesen, aber das legte sich nach einigen Kapiteln nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte. Für fortgeschrittene Englisch-Leser sollte das Englisch aber kein großes Problem darstellen.

Sonstiges:
Das Buch wurde 2006 mit Meryl Streep und Anne Hathaway in den Hauptrollen verfilmt. Weitere Werke der Autorin sind Die Party-Queen von Manhattan (OT: Everyone worth knowing), Ein Ring von Tiffany (OT: Chasing Harry Winston), Champagner und Stilettos (OT: Last night at Chateau Marmont) und Die Rache trägt Prada. Der Teufel kehrt zurück (OT: Revenge wears Prada. The Devil Returns).

Bewertung:
Cover: ●●●
Schreibstil: ●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 5,8 / 10


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Donnerstag, 21. August 2014

Rezension ♣ We Were Liars (E. Lockhart)

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Bildquelle*

 Titel: We Were Liars
 Autorin: E. Lockhart
 Reihe: /
 Genre:Contemporary
 Verlag: Hot Key Books
 Erscheinungsdatum: 13. Mai 2014
 Format:Taschenbuch
 Seitenzahl: 227 Seiten
 Preis: 9,99€
 ISBN:  978-1471403989



Beschreibung:
We are the Liars.
We are beautiful, privileged and live a life of carefree luxury.
We are cracked and broken.
A story of love and romance.
A tale of tragedy.
Which are lies?
Which is truth?
Textquelle: Rückentext

Zum Buch:
We Were Liars kannte ich durch viele englische Booktuber. Da ich schon andere Bücher von Emily Lockhardt gelesen habe wollte ich auch We Were Liars unbedingt lesen. Während meines Londonaufenthalts viel mir das Buch zufällig durch das Projekt "Books On The Underground" in die Hände.
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man so wenig wie möglich über dieses Buch wissen sollte, bevor man es liest. Der Spalt zwischen zu wenig und zu viel verraten ist bei diesem Buch sehr schmal; wer aber trotzdem ein bisschen mehr wissen möchte, kann sich den nächsten Absatz (natürlich ohne Spoiler!) durchlesen. Wer sich lieber überraschen möchte, überspringt diesen einfach.

Im großen und ganzen handelt das Buch von der Familie Sinclair, die sehr wohlhabend und gerade dafür bekannt sind. Die Familie, bestehend aus drei Generationen, besucht jeden Sommer ihre Privatinsel. Im Vordergrund steht unsere Protagonistin Cadence, die mit den Erwartungen kämpft eine richtige Sinclair zu sein, die sie aber offenbar nicht ist und nicht sein will. Sie trifft sich jeden Sommer mit Mirren, John und Gat und zusammen werden sie die Liars genannt. Eines Sommers hat Candence einen Unfall an den sie sich nicht erinnern kann und niemand will ihr erzählen, was wirklich passiert ist.

Der Schreibstil der Autorin macht dieses Buch wirklich aus. Es gibt einige Zeitsprünge, die mich manchmal verwirrt haben. Meistens konnte ich sie aber schnell einordnen. Vor allem die Emotionen der Protagonistin Cadence kommen durch den Schreibstil zum Ausdruck und sind der Dreh- und Angelpunkt. Auch gibt es einige Metaphern in Form von Märchen, die alle gut zur jeweiligen Handlung gepasst und richtig schön und tiefgehend waren.
Als Leser liest man nicht nur die Geschichte an sich, die bis zum Schluss sehr spannend und - zumindest für mich - unvorhersehbar ist und schließt mit Cadence Stück für Stück ihre Erinnerungslücken bis das große Gesamtbild sichtbar wird. Man erhält durch viele erzählte Erlebnisse von Cadence zusätzlich einen Einblick in das Leben der Sinclairs und die Treffen der Liars.

FAZIT
We Were Liars hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil hat mich begeistert und mitgerissen. Cadence war eine tolle Protagonistin und überhaupt waren alle Charactere gut ausgearbeitet und greifbar - auch wenn es am Anfang schwer war bei den vielen Charakteren die Übersicht zu behalten. Die Handlung war bis zum Schluss spannend und das Ende hat mich überrascht.

Zum Englisch:
Zuerst viel es mir schwer mich einzulesen aber nach einigen Kapiteln war mir der Schreibstil und die Charaktere soweit vertraut, dass ich der Handlung gut folgen konnte. Allgemein finde ich das Englisch einfach verständlich und sollte für Leute, die sich mit der englischen Sprache einigermaßen auskennen kein Problem sein.

Sonstiges:
E. Lockhart hat neben We Were Liars auch die vierteilige Ruby Oliver Reihe geschrieben, die schon auf deutsch erschienen ist. Weitere Werke sind unter anderem Dramarama, Fly On The Wall und How To Be Bad. Außerdem schreibt sie unter ihrem echten Namen Emily Jenkins Kinderbücher.

Bewertung:
Cover: ●●●● 
Schreibstil: ●●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 8,4 / 10


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Über die Autorin
Über das Buch

*Bildquelle: https://www.hotkeybooks.com/books/detail/we-were-liars

Freitag, 15. August 2014

Monatsüberblick ♣ Mai / Juni / Juli



~MAI~

~Gelesen~

Schwestern des Mondes: Vampirnacht (Yasmine Galenorn)
(122 Seiten)
Rezension

Effie Briest (Theodor Fontane)
(264 Seiten)
keine Rezension

insgesamt: 386 Seiten

~Geschenkt~

Psycho (Robert Bloch)

~Gekauft~

Effie Briest (Theodor Fontane)
Die Bestimmung: Tödliche Wahrheit (Veronica Roth)
Die Bestimmung: Letzte Entscheidung (Veronica Roth)

~SuB~

Monatsanfang: 4
Monatsende: 7


~JUNI~

~Gelesen~

Wolverine and the X-Men Vol. 1 [Comic]
(112 Seiten)

One Piece 47: Bewölkt, zeitweise knochig (Eiichiro Oda) [Manga]
(208 Seiten)

One Piece 48: Oz' Abenteuer (Eiichiro Oda) [Manga]
(224 Seiten)

One Piece 49: Nightmare Ruffy (Eiichiro Oda) [Manga]
(240 Seiten)

Das Silmarillion (J. R. R. Tolkien)
(29 Seiten)

Faust I (Johann Wolfgang von Goethe)
(75 Seiten) 

insgesamt: 888 Seiten     (nur Bücher: 104 Seiten) 

~Gekauft~

Hamlet (William Shakespeare)
Antigone (Sophocles)
Die Leiden des jungen Werther (Johann Wolfgang von Goethe)
Romeo und Julia auf dem Dorfe (Gottfried Keller)
Die Räuber (Friedrich Schiller)
Faust I (Johann Wolfgang von Goethe)
Faust II (Johann Wolfgang von Goethe)
Nathan der Weise (G. E. Lessing)
Wolverine and the X-Men Vol. 2 [Comic]
New X-Men Collection Book 1 [Comic]

~SuB~

Monatsanfang: 7
Monatsende: 14


~JULI~


~Gelesen~

Das Silmarillion (J. R. R. Tolkien)
(192 Seiten)
Rezension

Faust I (Johann Wolfgang von Goethe)
(60 Seiten)
keine Rezension

Antigone (Sophokles)
(54 Seiten)
keine Rezension

We Were Liars (E. Lockhart)
(228 Seiten)
Rezension folgt

The Devil Wears Prada (Lauren Weisberger)
(46 Seiten)

insgesamt: 580 Seiten

~Gekauft~

Griechische Mythologie für Anfänger Band 3: Der Trojanische Krieg (Nicolas Fayé)
New X-Men Collection Book 2 [Comic]
New X-Men Collection Book 3 [Comic]

~SuB~

Monatsanfang: 14
Monatsende: 13

Sonntag, 10. August 2014

Rezension ♣ Die Bestimmung: Tödliche Wahrheit (Veronica Roth)

Bildquelle*

 Titel: Die Bestimmung: Tödliche Wahrheit
 Autorin: Veronica Roth
 Reihe: Band 2; Trilogie | Band 1 | Band 3 
 Genre: Dystrophie
 Verlag: cbt
 Erscheinungsdatum: 10. Dezember 2012
 Format: Hardcover
 Seitenzahl: 512 Seiten
 Preis: 17,99€
 ISBN:  978-3-570-16156-2

Beschreibung:
Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris' Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden...
Textquelle**

Zum Buch:
Der zweite Band der Trilogie schließt fast nahtlos an den ersten Band an. Four, Tris und die anderen suchen Schutz bei den freundlichen und neutralen Amite. Es war interessant das Leben in einer anderen Fraktion mitzuerleben, allerdings hätte ich es dort - wie Tris und Four - auch nicht viel länger ausgehalten. Auch wenn es dort die ein oder andere spannende Szene oder aufgeworfene Frage gab ist es bei den Amite einfach viel zu friedlich und auf Dauer wäre mir das zu langweilig geworden. Durch die Flucht landet die Bande zufällig bei den Fraktionslosen, bei denen den Leser neue Überraschungen erwartet. Kurze Zeit später lernt man auch die Candor und ihr Hauptquartier kennen und es dauert nicht lange bis es zu spannenden Momenten und weiteren Konflikten kommt.

Über das ganze Buch verteilt wird dem Leser die Gefährlichkeit und Bedrohung der Ken durch Angriffe vor Augen geführt. An Spannung und Action mangelt es dem Buch nicht, da immer etwas passiert oder neue Dinge aufgedeckt werden. Trotzdem kam mir das Buch, vor allem im Mittelteil, sehr langatmig vor. Allein das Buch zur Hand zu nehmen und weiterzulesen war schon schwer, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass nichts passiert.
Daran ist vermutlich auch Tris Schuld. Stück für Stück habe ich meine Sympathie für sie verloren, weil sie immer wieder ihr Leben sinnlos aufs Spiel gesetzt hat. Dadurch kam es jedes Mal zum Streit mit Four, den sie das ganze Buch über anlügt oder Sachen vorwirft. Ihre Beziehungsprobleme haben mich einfach nur genervt. Das Ende vom Lied: Sie haben sich dann doch immer wieder vertragen. Das selbe drei Mal hintereinander mitzuerleben hat das Buch nun wirklich nicht spannender gemacht sondern mich fast in den Wahnsinn getrieben.
Durch überraschende Wendungen wurde es zum Ende wieder spannender. Es bleiben viele Fragen offen, die hoffentlich alle im letzten Band beantwortet werden.

FAZIT
Ich bin ein bisschen vom zweiten Band enttäuscht. Handlungsmäßig ist rückblickend gar nicht so viel passiert und das finde ich extrem schade. Der Cliffhanger macht allerdings Lust auf den Abschlussband und ich hoffe, dass dieser wieder besser wird.

Sonstiges:
Die Bestimmung: Tödliche Wahrheit (OT: Insurgent) ist der erste Teil einer Trilogie. Band eins heißt Die Bestimmung (OT: Divergent), Band drei Die Bestimmung: Letzte Entscheidung (OT: Allegiant). Auf englisch sind außerdem The World of Divergent: The Path to Allegiant und Four: A Divergent Story Collection erschienen. Letzteres wird unter dem Titel Die Bestimmung: Fours Geschichte im November 2014 erscheinen.

Bewertung:
Cover: ●●●● 
Schreibstil: ●●●●
Idee: ●●   
Charaktere: ●

Spannung: ●●

Handlung: ●●


Insgesamte Wertung: 6,8 / 10


Mehr Infos:
Über die Autorin
Über das Buch
Über die Reihe

*Bildquelle: http://i1.weltbild.de/asset/vgw/die-bestimmung-toedliche-wahrheit-072265645.jpg
**Textquelle: http://www.randomhouse.de/Buch/Die-Bestimmung-Toedliche-Wahrheit-Band-2/Veronica-Roth/e384362.rhd

Sonntag, 3. August 2014

Rezension ♣ Das Silmarillion (J. R. R. Tolkien)

Bildquelle*

 Titel: Das Silmarillion
 Autor: J. R. R. Tolkien
 Genre: Fantasy
 Verlag: klett-cotta
 Erscheinungsdatum: 29. April 2013
 Format: Paperback
 Seitenzahl: 558 Seiten
 Preis: 16,95€
 ISBN: 978-3-608-93819-7
*Die Angaben beziehen sich auf diese Ausgabe*



Beschreibung:
Das Silmarillion erzählt von den Ereignissen des Ersten Zeitalters - jener fernen Epoche von Mittelerde, auf welche die Helden des Herrn der Ringe immer wieder in Ehrfurcht zurückblicken. (Und manche von ihnen, wie Elrond und Galadriel, aber auch Sauron, haben sie miterlebt.) Es ist die Zeit der Elben, der Langlebigen, deren Liebe zu den Dingen so weit ins einzelne geht, dass sie allem Namen geben. Die Menschen (die Kränklichen, die Nachtfürchtigen, die Unbegreiflichen) kommen eben erst aus den Wildnissen des Ostens hervor. [...] In dieser Welt, in der noch nicht alle Wege krumm sind, entwickelt sich auch die Erzählung in mächtigeren Bahnen, als wir es seither kennen. Ein Erdteil von Geschichten kommt in Bewegung, Geschichten, die in den Liedern der Elben besungen und hier im Silmarillion erzählt werden.

Zum Buch:
Das Silmarillion umfasst die Entstehung und Vorgeschichte des Herr der Ringe Universums.
Mir machte schon bei Herr der Ringe und Der Hobbit Tolkiens Schreibstil zu schaffen und auch diesmal war es nicht anders. Nicht nur die Ausdrucksweise an sich, sondern auch die ganzen Details und Beschreibungen, die sehr kleinlich beschrieben werden. Die kleine Schrift meiner Ausgabe hat auch nicht dazu beigetragen, dass ich schneller vorran komme - im Gegenteil, ich hatte einige Leseflauten und habe dazwischen viele andere Bücher gelesen und somit für das Buch viel länger gebraucht als für alle Herr der Ringe Bücher zusammen. Dabei hat alles so vielversprechend angefangen.
Aber beginnen wir mal ganz von vorne: Am Anfang wird die Entstehung der Welt beschrieben, bis man schließlich zu den Punkt ankommt, an dem sich das Böse anschleicht und sich diese Welt verdunkelt. Bis dahin hat mir das Buch noch sehr gut gefallen, da nur wenige Figuren auftreten und ich einen guten Überblick über das Geschehen hatte. Danach wird alles komplizierter. Es werden unzählige Geschichten erzählt - grob haben alle etwas mit den Sindarin, später mit den Ringen zu tun. Ich habe mir versucht mir so viele Charaktere wie möglich zu merken, aber es sind einfahc viel zu viele und irgendwann habe ich komplett den Überblick verloren. An manche Figuren konnte ich mich gar nicht mehr erinnern, wenn sie später im Buch noch einmal auftauchten. Auch konnte ich die einzelnen Völker nicht mehr auseinanderhalten und zu Ereignissen zuordnen. In den letzten Kapiteln habe ich zwar ein bisschen den roten Faden wiedergefunden, aber die meiste Zeit war ich doch entweder verwirrt oder genervt, da seitenlang nichts interessantes passiert ist (was allerdings auch an den detailierten Schreibstil liegt).

FAZIT
Wer ein Fan der Herr der Ringe Bücher ist und Tolkiens Schreibstil mag, den wird auch dieses Buch gefallen. Das Silmarillion enthält viele Vorgeschichten, die informativ und interessant sind, die man aber nicht unbedingt lesen muss.

Sonstiges:
Tolkien veröffentlichte außerdem Der Herr der Ringe, Der Hobbit und Die Kinder Húrins.

Bewertung:
Cover: ●●●●●
Schreibstil: ●●
 
Idee: ●●   
Charaktere: ●●

Spannung: ●

Handlung: ●●

 
Insgesamte Wertung: 5,4 / 10

Mehr Infos:
Über das Buch
Übersicht Tolkiens Bücher