Sonntag, 27. Oktober 2013

Rezension ♣ Eine Studie in Scharlachrot (Arthur Conan Doyle)

Bildquelle*

 Titel: Eine Studie in Scharlachrot
 Autor: Sir Arthur Conan Doyle
 Reihe: Band 1; Reihe | Band 2 |
 Genre: Mystery
 Verlag: Suhrkamp / Insel Taschenbuch
 Erscheinungsdatum: 26.11.2007 (Originalausgabe 1888)
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 189 Seiten
 Preis: 7,00€
 ISBN: 978-3-458-35013-2



Beschreibung:
Eine Studie in Scharlachrot erzählt von der ersten Begegnung zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson sowie ihrem ersten gemeinsamen Fall. Auf der Suche nach einer Unterkunft in London trifft Dr. Watson den »Beratenden Detektiv« Sherlock Holmes, und sie beziehen gemeinsam eine Wohnung. Holmes' exzentrische Art und seine geheimnisvolle Tätigkeit wecken Watsons Neugier. Kein Wunder also, dass er seinen neuen Freund bei dessen nächstem Auftrag begleitet: In einem verlassenen Haus wurde die unversehrte Leiche eines Amerikaners gefunden. An der Wand des Zimmers steht, mit Blut geschrieben, das deutsche Wort »Rache«. Trotz vieler Ungereimtheiten kommt Sherlock Holmes dem Mörder schon bald auf die Spur...

Gestaltung:
Das Cover ist sehr simpel gehalten, aber trotz allem finde ich es schön und gut gelungen. Auch wenn das Motiv der Zeichnung nicht meine erste Wahl gewesen wäre passt es zur Handlung. Schön war auch das Inhaltsverzeichnis und die interessanten Anmerkungen am Ende des Buches.

Erste Sätze:
»Im Jahre 1878 erwarb ich den Grad eines Doktors der Medizin an der Universität London und begab mich nach Netley, um an dem Lehrgang teilzunehmen, der für Ärzte der Armee vorgeschrieben ist. Nachdem ich dort meine Studien abgeschlossen hatte, wurde ich den Fünften Northumberland-Füsilieren als Assistenzarzt attachiert..«

Zum Buch:
MEINUNG
Nachdem ich die Sherlock Serie von BBC gesehen habe und mir eine Freundin die Bücher empfohlen hat stand für mich fest, dass ich die Bücher irgendwann lesen werde. Da wir für die Schule ein Buch aus dem 19. Jahrhundert lesen und vorstellen sollen, hat sich das schneller ergeben als ich dachte.
Der Großteil des Buches wird aus der Sicht des Arztes John Watson geschildert, der verwundet aus Afghanistan kommt und eine Wohnung sucht. Durch einen alten Freund trifft er schließlich auf den Privatdetektiv Sherlock Holmes und kurze Zeit später beziehen sie zusammen eine Wohnung in der Baker Street.
Es dauert nicht lange, da hat Holmes auch schon einen Fall und Watson darf ihn dabei begleiten. Eine Männerleiche wurde in einem Haus gefunden - mit Blut aber ohne Wunde oder überhaupt Anzeichen eines Mordes. Einziger Hinweis ist das Wort Rache, das mit Blut an die Wand geschrieben wurde.

Der eigentliche Fall ist schnell gelöst und dauert nur etwa die Hälfte des Buches. Doch war er dadurch nicht uninteressant. Im Gegenteil. Ich war überrascht, denn in der Serie ist dieser Fall komplett geändert worden (trotzdem sind natürlich Parallelen vorhanden), so blieb er weiterhin interessant und spannend mitzuverfolgen.
Die Sprache ist verständlich, auch wenn ich einige Wörter nicht kannte, und der Schreibstil ist einfach und schnell zu lesen. Sherlock erklärt außerdem auch wie er den Fall gelöst hat, was ebenfalls sehr interessant ist und einiges erklärt.
Der zweite Teil des Buches hat mich ehrlich gesagt zuerst etwas verwirrt und ich habe eine Weile gebraucht bis ich gemerkt habe, dass das die Hintergrundgeschichte des Falls ist. Sie kam mir etwas langatmig und nicht ganz so spannend vor. Danach wechselt man wieder zum Geschehen und erfährt noch einige andere Dinge, die den Fall betreffen.

FAZIT
Eine Studie in Scharlachrot ist ein solider und spannender Roman, der sich leicht und schnell lesen lässt. Ich bin sehr auf die weiteren Fälle sehr gespannt und freue mich darauf, Holmes und Watson dabei zu begleiten.

Sonstiges:
Eine Studie in Scharlachrot ist im Original 1888 erschienen und heißt auf englisch A Study in Scarlet. Es ist der erste Band der Sherlock-Reihe, die 9 Einzelbände beinhaltet. Die weiteren Bände sind Das Zeichen der Vier, Der Hund der Baskervilles, Das Tal der Angst, Die Abenteuer des Sherlock Holmes, Die Memoiren des Sherlock Holmes, Die Rückkehr des Sherlock Holmes, Seine Abschiedsvorstellung und Sherlock Holmes' Buch der Fälle.

Bewertung:
Cover: ●●●●○
Schreibstil: ●●●●●
Idee: ●●●●●   
Charaktere: ●●●●○
Humor: ●●○○○
Romantik: ○○○○○
Spannung: ●●●●○
Handlung: ●●●●○

Insgesamte Wertung: 8,8 / 10

Mehr Infos:
Über das Buch
Über den Autor
Leseprobe

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*Bild- und Textquelle: http://www.suhrkamp.de/buecher/eine_studie_in_scharlachrot-sir_arthur_conan_doyle_35013.html

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Booktalk #1 → Buchreihen





Jeder von uns kennt sie - wir loben sie in den Himmel und verfluchen sie. Und doch sind sie heute nicht mehr wegzudenken. Die Buchreihen.
Mittlerweile gibt es zu fast jedem Buch eine Fortsetzung. Und das ist der Punkt, den ich nervig finde. Man kauft sich ein Buch oder schreibt es sich auf die Wunschliste und denkt "Oh, der Einzelband hört sich aber super an, den möchte ich gerne haben." Und dann stellt sich heraus, dass es der erste Band einer Reihe ist. Abgesehen davon, dass oftmals das Buch für sich alleine abgeschlossen auch toll ist und überhaupt keine Fortsetzung braucht, ist es natürlich auch ärgerlich auf die ganzen Fortsetzungen zu warten und dafür wieder Geld auszugeben. Und bitte versteht mich nicht falsch. Es gibt viele unglaublich tolle Reihen bei denen sich das Warten lohnt und bei denen man sich über jedes weitere Buch freut. Ich würde es nur schöner finden, wenn man von Anfang an weiß, wie viel Bände diese Reihe haben wird, bzw. ob es nun ein Einzelband oder der erste Band einer Reihe ist.
Ich mag Reihen, bei denen die Bücher an sich abgeschlossen sind, die aber alle eine Hauptstory haben die sich dann Stück für Stück fortsetzt. Denn so fällt das Warten auf den nächsten band nicht nur leichter, nein, auch kommt man etwas einfacher in die Handlung rein. Oftmals ist es doch so, dass man eine Fortsetzung in der Hand hält und sich beim Lesen erst einmal fragt "Moment, wie war das noch mal? Wer war das? Was ist im letzten Band passiert?". Da bin ich schon froh, wenn ab und zu ein paar Sätze fallen die meinem Gedächnis auf die Sprünge helfen. Und ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber oftmals ist einfach meine Begeisterung weg wenn die Fortsetzung endlich erschienen ist und ich hab dann vielleicht gar nicht mehr die Lust, das Buch zu lesen.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich Buchreihen an sich super finde. Man kann die Charaktere über längere Zeit begleiten und vor allem wenn die Reihe super ist, ist jede Fortsetzung willkommen. Nur leider gibt es bei sehr langen Reihen dann auch wieder Filler-Bände, in denen handlungsmäßig kaum etwas passiert und das ist sehr schade. Auch finde ich es traurig, dass es mittlerweile kaum noch Einzelbände (zumindest in diesem Genre) gibt und alles zu einer Trilogie / Reihe geschrieben wird. 

Abschließend noch ein paar Reihen, die ich euch empfehlen möchte:
• Schwestern des Mondes (Yasmine Galenorn)
• Newsflash-Trilogie (Mira Grant)
• Soul Screamers (Rachel Vincent)
• Dancing Jax (Robin Jarvis)
• Reckless (Cornelia Funke)
• Nachtgeboren-Trilogie (Alison Sinclair)
• Edelsteintrilogie (Kerstin Gier)

Was denkt ihr? Was ist eure Meinungen über Buchreihen? Habt ihr Empfehlungen für mich? Schreibt eure Meinung in die Kommentare. Oder wenn ihr auch gerne euren Senf dazugeben möchtet, könnt ihr gerne noch beim Booktalk teilnehmen - einfach bescheid sagen! :)

Lust auf noch mehr zum Thema?
Hier geht's zum Post von Emma
Hier ist Havenys Beitrag
Hier gibt Lesekatze ihren Kommentar ab
und hier gibt Kitty ihren Senf dazu

Samstag, 19. Oktober 2013

Lesenacht [19.10.13]

So, heute mache ich bei der 2. Fantasy Lesenacht von The Call of Freedom & Love mit.
Zwar etwas verspätet, weil heute mein Photoshop Elements Programm angekommen ist und ich fleißig am ausprobieren bin, aber besser als gar nicht :D

1) Nenne uns das Buch das zu lesen wirst und wieso du es liest.
Herr der Ringe. Ich hab das große Teil mit den 3 Büchern insgesamt und hab bis jetzt das 1. Buch durch. Ich lese es weil ich es jetzt endlich endlich endlich fertig lesen will und Lesenacht ist gut dafür geeignet, vorran zu kommen ;) 

2) Welche Gemeinsamkeiten kannst du bis jetzt zwischen dem Hauptcharakter und dir feststellen?
Ich glaube, Frodo und ich haben so gut wie keine Gemeinsamkeiten. Ich weiß nicht, irgendwie fällt es mir schwer mich in ihn reinzuversetzen. Aber ich denke, wir haben gemeinsam, dass wir viel nachdenken und uns um unsere Freunde kümmern. 

3) Geh bitte auf Seite 45, nenne uns den 1. Satz und geh auf Seite 140 und nenne den letzten.
Seite 45: Ich bin heute einundelfzig geworden!
Seite 140: Für einen Hobbit war er zu groß und zu dick, doch nicht groß genug für einen vom Großen Volk, obwohl er nicht weniger Lärm machte.  

4) Meckern muss sein! Was kannst du grade überhaupt nicht an dem Buch, seine Protagonisten, der Handlung etc. ab? Was würdest du ganz anders machen?
ES. GEHT. SO. LANGSAM. VORAN!  

5) Hardcorelesen
10 Seiten. Ich hab mich nicht beeilt, weil ich bei der Sprache sonst nichts verstehe wenn ich zu schnell lese. Bei der Schriftgröße ist das ok. :D

6) Wo bist du grade mit deinem Protagonist und wie gefällt es dir dort?
Mein Protagonist ist gerade gar nicht da. Momentan spielt die Handlung in der Wildnis und naja, die Gegend ist vielleicht nicht uninteressant aber so scharf wäre ich auch nicht, dort zu sein.  

7) Google deinen Namen und präsentiere uns die wie viele Suchergebnisse es gibt. 
3.710.000

So ich geh jetzt schlafen, gute Nacht! :)