Mittwoch, 14. Februar 2018

Jahresrückblick 2017

Mein Jahresrückblick kommt mal wieder etwas verspätet, aber besser spät als nie. :)
Da meine Klausurenphase mittlerweile vorbei ist, hoffe ich auch bald die restlichen Rezensionen abtippen und posten zu können.


Jahresrückblick


Gelesene Bücher: 11

Gelesene Seiten: 3971 (durchschnittlich 331 Seiten pro Monat, bzw. 361 Seiten pro Buch)
Deutsch / Englisch: 6 /5
Kürzestes Buch: Einführung in die Buchwissenschaft (142 Seiten)
Längestes Buch: Die Saat des goldenen Löwen (672 Seiten)

01. Einführung in die Buchwissenschaft (Stephan Füssel, Corinna Norrik)
02. All The Bright Places (Jennifer Niven)
03. Blinde Vögel (Ursula Poznanski)
04. Sisters of the Moon: Crimson Veil (Yasmine Galenorn)
05. Sisters of the Moon: Priestess Dreaming (Yasmine Galenorn)
06. Schuld und Menschlichkeit (Constantin Himmelried)
07. Das Lied von Eis und Feuer: Der Thron der Sieben Königreiche (George R.R. Martin)
08. Das Lied von Eis und Feuer: Die Saat des goldenen Löwen (George R.R. Martin)
09. Rotkäppchen und der Hipster-Wolf (Nina MacKay)
10. The Perks of Being a Wallflower (Stephen Chbosky) re-read
11. Sisters of the Moon: Panther Prowling (Yasmine Galenorn)


Gehörte Hörbücher: 6

01. Harry Potter und der Feuerkelch (J. K. Rowling)
02. Harry Potter und der Orden des Phönix (J. K. Rowling)
03. Skulduggery Pleasant: Der Gentleman mit der Feuerhand (Derek Landy)
04. Stimmen (Ursula Poznanski)
05. Harry Potter und der Halbblutprinz (J. K. Rowling)
06. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (J. K. Rowling)


Gelesene Comics: 2

01. New X-Men Vol. 2 (Grant Morrison)
02. New X-Men Vol. 3 (Grant Morrison)


Gelesene Mangas: 16

01. Yu-Gi-Oh! Band 2 (Kazuki Takahashi)
02. Yu-Gi-Oh! Band 3 (Kazuki Takahashi)
03. Children of the Whales Band 1 (Abi Umeda)
04. Inuyashiki Band 1 (Hiroya Oku)
05. Inuyashiki Band 2 (Hiroya Oku)
06. Inuyashiki Band 3 (Hiroya Oku)
07. Inuyashiki Band 4 (Hiroya Oku)
08. Inuyashiki Band 5 (Hiroya Oku)
09. Inuyashiki Band 6 (Hiroya Oku)
10. Inuyashiki Band 7 (Hiroya Oku)
11. Yu-Gi-Oh! Band 4 (Kazuki Takahashi)
12. Yu-Gi-Oh! Band 5 (Kazuki Takahashi)
13. Yu-Gi-Oh! Band 6 (Kazuki Takahashi)
14. Inuyashiki Band 8 (Hiroya Oku)
15. Inuyashiki Band 9 (Hiroya Oku)
16. Inuyashiki Band 10 (Hiroya Oku)



Highlights 2017





Enttäuschungen 2017

Samstag, 30. Dezember 2017

Rezension ♣ Skulduggery Pleasant: Der Gentleman mit der Feuerhand (Derek Landy)

Bildquelle*




Titel: Der Gentleman mit der Feuerhand
Originaltitel: Skulduggery Pleasant
Autor: Derek Landy
Reihe: Skulduggery Pleasant, Band 1
Genre: Fantasy
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: 01. September 2007
Format: Hardcover
Seitenanzahl: 344 Seiten
Preis: 16,90€
ISBN: 978-3-7855-5922-2







Beschreibung
Er ist kein gewöhnlicher Detektiv. Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und ... er ist ein Skelett. Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie ihn in eine Welt voller Magie begleiten - eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zu Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet.
Textquelle*


Zum Buch
Protagonistin ist die 12-jährige Stephanie Edgley, die nach dem unerwarteten Tod ihres Onkels auf Skulduggery Pleasant trifft. Dieser stellt sich als lebendes Skelett heraus, ein Detektiv noch dazu. Schnell lernt sie, dass es Magie und magische Wesen gibt – eine Welt, an der ihr Onkel teilnahm und der auch Skulduggery angehört. Ein Ereignis überschlägt das nächste und so wird sie in diese neue Welt hineingezogen. Das ist Stephanie ganz recht, denn sie findet das normale Leben langweilig und möchte viel lieber zaubern lernen und Abenteuer erleben.
Bösewicht und Skulduggerys Erzfeind, Nefarian Serpine, sucht nach einem Zepter, das alle nur für eine Legende halten und das ihm unglaubliche Macht geben könnte. Es liegt an Stephanie, Skulduggery und ihren Verbündeten, ihn aufzuhalten.

Die positiven Meinungen zu dieser Reihe haben mich dazu gebracht, dem Buch in Audio-Format eine Chance zu geben. Zunächst wurde ich allerdings enttäuscht, denn die meisten Charaktere haben mich schon in den ersten Kapiteln genervt. Alles wirkte so unglaublich 08/15 und klischeehaft, hätte ich das Buch gelesen und nicht gehört, hätte ich es vermutlich abgebrochen. Doch es wurde, dank Skulduggery, besser. Er ist sehr von sich selbstüberzeugt und spricht fließend sarkastisch. Stephanie dagegen… Ich glaube am meisten gestört hat mich, dass sie sich nicht richtig wie eine 12-Jährige benimmt. Auf der einen Seite ist sie zwar sehr neugierig (zu neugierig für meinen Geschmack) und blauäugig und unerfahren, auf der anderen Seite sagt oder tut sie Dinge, die ein Erwachsener so sagen oder tun würde. An vielen Stellen hat sie mich einfach nur genervt, vielleicht liegt das aber auch daran, dass es eigentlich ein Kinder-/ Jugendbuch ist und ich nicht der Zielgruppe entspreche.

Die anderen Charaktere, die Teil der magischen Welt sind, waren alle sehr interessant und vielfältig. Leider wurde aber nur kurz auf jeden einzelnen eingegangen. Es ist immer etwas passiert, ein gewisses Tempo hatte die Handlung also. Auch wenn mich nichts überraschen konnte und nichts außerordentliches passierte blieb es bis zum Ende relativ spannend.


Fazit
Ich habe von Skulduggery Pleasent vermutlich zu viel erwartet. Stephanie hat mich dabei am meisten gestört, das konnte Skulduggery und der Humor aber einigermaßen ausgleichen. Das Audio-Format hat die Geschichte doch sehr unterhaltsam gemacht. Es ist auf keinen Fall ein schlechtes Buch und ich bin mir sicher, dass viele diese Reihe mögen werden, besonders, wenn sie diese Art von Humor mögen.


Bewertung
Cover: ●●●○○
Schreibstil: ●●●○○
Idee: ●●●●○
Charaktere: ●●◐○○
Spannung: ●●◐○○
Handlung: ●●●○○

Insgesamte Wertung: 6 / 10       (gefühlt: 5 / 10)


Mehr Infos

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Rezension ♣ Stimmen (Ursula Poznanski)

Bildquelle*




Titel: Stimmen
Autorin: Ursula Poznanski
Reihe: Kaspary & Wenniger ermitteln, Band 3 | Band 1 | Band 2
Genre: Krimi / Thriller
Verlag: Rowohlt
Erscheinungsdatum: 26.02.2016
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 464 Seiten
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3499267437







Beschreibung
Er hatte die Zeichen gesehen. Er sah sie seit Jahren schon und hatte immer wieder versucht, die Menschen zu warnen, doch nie wollte jemand ihm glauben. Sie hatten ein Opfer dargebracht. Auf keinen Fall durften sie ihn hören.
SIE WISSEN, WER DU BIST.
Menschen, die wirr vor sich hin murmeln. Die sich entblößen, Stimmen hören: Die Psychiatriestation des Klinikums Salzburg-Nord ist auf besonders schwere Fälle spezialisiert. Als einer der Ärzte ermordet in einem Untersuchungsraum gefunden wird, muss die Ermittlerin Beatrice Kaspary versuchen, Informationen aus den Patienten herauszulocken. Aus traumatisierten Seelen, die in ihrer eigenen Welt leben. Und nach eigenen Regeln spielen...
Textquelle*


Zum Buch
Stimmen ist der dritte Band der Thriller-Reihe von Ursula Poznanski, die in Salzburg spielt. Diesmal wird ein junger Arzt in einer Psychiatrie tot aufgefunden, nackt, mit einer Brechstange im Hals und Plastikmessern auf dem Körper.
Es gibt einige verdächtige Patienten. Walter, der Stimmen hört, die ihm Befehle erteilen. Maya, die nur das eine Thema kennt und permanent lügt. Yasmin, die weder spricht, noch sonst kommuniziert und immer nur ins Leere starrt, deren Fingerabdrücke aber überall sind. Sie umgibt eine Vergangenheit, die der Öffentlichkeit gegenüber geheim gehalten werden soll. Beatrice klammert sich an die Ahnung, dass Yasmine ihr Hinweise auf den Täter gibt. Stellt sich ihre Spur auch diesmal als richtig heraus oder ist ihre Theorie an den Haaren herbei gezogen?

Da Beatrice durch diesen Fall erneut weniger Zeit für ihre Kinder hat, reibt ihr Ex-Mann Achim ihr wieder unter die Nase, dass sie eine schlechte Mutter sei und die Kinder sich bei ihm viel wohler fühlen. Er macht Beatrice regelrecht den Kindern gegenüber schlecht. Dieses kindische Verhalten hat mir Achim nur noch unsympathischer gemacht. Auch wenn Beatrice während den Ermittlungsphasen wirklich wenig Zeit für ihre Kinder hat, hat sie diese Reaktionen nicht verdient.
Auf der anderen Seite kommen sich Florin und Beatrice wieder etwas näher. Wie schon in den anderen Bänden spielt ihre Beziehung nur eine untergeordnete Rolle, trotzdem fiebert man als Leser mit.

Neben den Patienten in der Klinik gibt es aber auch Personal, welches die Tat begehen haben könnte. Und es bleibt nicht bei einem Toten. Es passieren immer wieder „Unfälle“. Auch wenn sich manche Stellen etwas gezogen haben, war es spannend, alles mitzuverfolgen und selbst zu rätseln, wer hinter all dem stecken könnte. Tatsächlich lag ich mit meiner Annahme nicht ganz falsch. Überrascht hat mich die Auflösung dann doch. Es bleiben ein paar Fragen offen, aber allgemein hat mich das Ende zufriedengestellt.


Fazit
Stimmen hat mich, vielleicht auch verstärkt durch die Audio-Version – gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, was es mit den Hinweisen auf sich hat und wer der Täter ist. Auch hat mir diesmal die gefühlsvolle Seite von Beatrice besonders gefallen. Ich habe emotional nicht mir mit Beatrice, sondern auch mit den Patienten der Psychiatrie mitgefühlt.


Bewertung
Cover: ●●●●○
Schreibstil: ●●●●●
Idee: ●●●◐○
Charaktere: ●●●●○
Spannung: ●●●●○
Handlung: ●●●◐○

Insgesamte Wertung: 8 / 10       (gefühlt: 8 / 10)


Mehr Infos

Montag, 13. November 2017

Rezension ♣ Witch Hunter (Virginia Boecker)

Bildquelle*




Titel: Witch Hunter
Originaltitel: The Witch Hunter
Autorin: Virginia Boecker
Reihe: Witch Hunter, Band 1
Genre: Fantasy
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 18. März 2016
Format: Hardcover
Seitenanzahl: 400 Seiten
Preis: 17,95€
ISBN: 978-3-423-76135-2







Beschreibung
Wer ist Freund? Wer ist Feind?
Als die 16-jährige Hexenjägerin Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und selbst der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Nun muss sich Elizabeth entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.
Textquelle*


Zum Buch
Mich hat Witch Hunter vor allem durch den Klappentext interessiert. Eine Hexenjägerin, die als Hexe angeklagt und dann von einem Magier befreit wird, der sie darum bittet, sich ihm und seinen Gefährten anzuschließen? Das klang vielversprechend und ich war besonders auf alle magischen Inhalte gespannt.
Die Handlung spielt übrigens im Mittelalter, davon merkt man - bis auf die Hexenverbrennungen und dem Nichtvorhandensein von Elektronikgeräten, etc. - nur wenig.

Elizabeth ist eine taffe Protagonistin, die kein Blatt vor den Mund nimmt und auch oft dumme Sprüche klopft. Sie ist, zusammen mit ihrem besten Freund Caleb, eine der besten Hexenjäger. Auf den ersten Seiten wird bereits eröffnet, dass Elizabeth schon seit ihrer Kindheit in Caleb verliebt ist.
Und dass ist auch schon der erste Punkt, der mich im Verlauf der Handlung gestört hat: die ständige Schwärmerei. Selbst als sich Caleb alles andere als wie ein Freund verhält, entschuldigt Elizabeth sein Verhalten und bleibt ihm immer noch treu. Als sich typischerweise auch noch ein Liebesdreieck entwickelt, hat mich Elizabeth einfach nur noch aufgeregt. Obwohl sie einen starken Charakter widerspiegeln soll, stellt sie sich immer wieder in Abhängigkeit der männlichen Charaktere.
Nachdem sie von Nicholas Perevil gerettet - oder, wie Elizabeth es nennt, entführt - wurde, bleibt sie misstrauisch und stur den Zauberern und Hexen gegenüber. Auch wenn dies zunächst nachvollziebar erscheint erstreckt sich dieses Verhalten über einen unglaublich langen Zeitraum, auch nachdem Perevil alles erklärt hat und es für Elizabeth keinen Grund (mehr) gibt, misstrauisch zu sein und gegen ihn zu arbeiten.
Die Nebencharaktere haben mir im Großen und Ganzen gefallen, auch wenn einige von ihnen nervig waren und alle etwas klischeehaft dargestellt wurden. Mir war Nicholas Perevil sehr sympathisch und die ganzen magischen Sachen waren interessant.

Die Spannung, die noch zu Beginn herrschte, ebbte ab. Die Autorin bemühte sich allerdings die Handlung in einen gewissen Tempo voran zu bringen. Am Ende fehlte es an Erklärungen und vieles war doch recht vorhersehbar.


Fazit
Witch Hunter ist eins dieser Bücher, bei denen mich Charaktere und deren Drama untereinander so gestört haben, dass ich das Buch nicht genießen konnte. Allgemein bleiben einige Handlungslücken, wenige Überraschungen und blasse Charaktere.
Wer allerdings Liebesdreiecke mag und sich mit den Charakteren anfreunden kann, der wird auch Gefallen an diesem Buch finden.


Bewertung
Cover: ●●●●
Schreibstil: ●●●●○
Idee: ●●●◐○
Charaktere: ●●○○○
Spannung: ●●○○○
Handlung: ●●◐○○

Insgesamte Wertung: 5,6 / 10       (gefühlt: 4,5 / 10)


Mehr Infos